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Kurze Tage im April im Surfcamp auf Fuerteventura

26. April 2013

Gutenabendallerseits… Nun ist schon wieder ein Monat vergangen seit wir Euch das letzte Mal mit Neuigkeiten aus der Wüstenwelt im Atlantik versorgt haben.
Was soll ich sagen? Ihr habt nichts verpasst? Ja an einem Ort wie diesem, wo man das ganze Jahr eigentlich immer die selbe kurze Hose tragen kann, vergehen die Tage oft sehr schnell. In der Rückschau betrachtet, ist der letzte Monat nur wieder ein weiterer sonniger Moment, der an uns vorbei gezogen ist. So spricht der Insulaner…
Muss es nicht Robinson Crusoe auf seiner einsamen Insel ähnlich gegangen sein? Gefangen im Paradies schnitzt man jeden Tag ein Kerbe in einen Baum. Der Außenstehende vermutet völlig zu Recht, Robinson tut dies, um die Tage zu zählen, seit denen er auf seine Rettung wartet.
Ich als Inselbewohner habe eine andere Theorie: Wenn man ausgeglichen und glücklich ist, verstreicht die Zeit mit Leichtigkeit dahin und um sich wenigstens einen kleinen Überblick zu verschaffen, ob in der Heimat gerade Sommer oder Winter ist, schnitzt man (natürlich mit einem zufriedenen Lächeln) jeden Tag eine weitere Kerbe vorsichtig in seinen Lieblingsbaum.
Ihr glaubt mir nicht? Nun ja, Robinson selbst beweist diese These. Wie der aufmerksame Leser weiß, kehrt Robinson nach geglückter Rettung am Ende doch wieder auf seine Insel zurück. Ist dem noch etwas hinzu zu fügen? Wir denken: Nein :)

Fazit aus der Geschichte: Hat man immer gutes Wetter und keine Sorgen vergeht die Zeit im Fluge. Nicht umsonst legen viele Leute im Urlaub Uhr und Mobiltelefon ab, um dieses Gefühl zu beschleunigen.
Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, ist es die eingangs erwähnte Beobachtung, dass der letzte Monat wieder wie im Flug vergangen ist, etwas grundsätzlich positives. So zeigt sich doch, dass man zum Leben nicht viel mehr als Sommer, Sonne, Strand und ein paar gute Wellen braucht. Gelobt sei was frei macht!

Robinson beim Blick auf ein einsames Line Up

Robinson beim Blick auf ein einsames Line Up

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Ostereiersuche im Surfcamp

01. April 2013

Endless Winter? Nicht mit uns! Was ist da los in Deutschland? Ich erinnere mich an Ostern in kurzen Hosen… Aber nicht an Ostern in Snowboardhosen.

Wie macht so ein Osterhase das? Lässt er sich ein Winterfell wachsen? Vielleicht versteckt er in Zukunft die Ostereier im Herbst, damit man sie dann leichter findet, wenn Mitte April der Schnee schmilzt. In Zeiten des Klimawandels brechen auch für Osterhasen schwierige Zeiten an. Vielleicht tragen sich auch einige Osterhasen schon mit dem Gedanken ins südliche Europa auszuwandern. Verdenken könnte es ihnen keiner.

Hier auf Fuerteventura haben wir das Osterfest in gewohnt sommerlichen Temperaturen verbracht. Ohne Euch zu sehr neidisch machen zu wollen, kann ich kurz sagen, dass auf Fuerteventura Ostern nicht nur in kurzen Hosen sondern auch in Flip Flops gefeiert wird. Das sind auch für Osterhasen wesentlich komfortablere Arbeitsbedingungen.

Entgegen aller Osterbräuche mussten wir wenig suchen, denn es gab große Wellen an der Westküste (…für dicke Eier = Entschuldigung das Wortspiel musste einfach sein…) und kleine saubere Wellen an der Ostküste, ein Osterfeuer unterm Sternenhimmel und natürlich viele nette Gäste und entspannte Stimmung.

Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei unserem Team: Jasper, Pascal, Kathi, Sonny, Tine, Mike, Ilonka, Mikael und Alex die wirklich einen super Job machen und von denen ich sagen kann, dass das es wirklich richtig Spaß macht mit ihnen zusammen zu arbeiten. Obwohl einige von den Jungs und Mädels nun das Meeresrauschen wieder gegen Schneematsch eintauschen hoffen wir, das wir sie bald wieder hier auf Fuerteventura im Team haben werden. Weiterlesen »

Billabong nimmt Surfstar Laura Enever unter Vertrag

28. Februar 2013

Burleigh Heads / München, 27. Februar 2013

Die internationale Boardsportmarke Billabong hat heute die Verpflichtung von Laura Enever bekanntgegeben.
Die 21-Jährige Australierin – derzeit auf Platz 8 der Weltrangliste – ist eine der gefragtesten Surferinnen und startet in wenigen Tagen in die ASP World Tour 2013.

“Im Namen von Billabong sind wir sehr stolz, dass wir Laura verpflichten konnten,” sagte Graham Stapelberg, Global Marketing Manager bei Billabong. “Sie ist nicht nur eine brillante Surferin, sondern inzwischen auch eine Art Beachlifestyle-Ikone, was sie zu einer perfekten Repräsentantin für Billabong macht.”

Laura Enever kommt aus North Narrabeen (Sydney), New South Wales und kann in ihrer jungen Karriere bereits auf hochkarätige Erfolge, wie zum Beispiel ihre ISA und ASP Junior Championships Titel zurückblicken.
Im Alter von 18 Jahren feierte sie ihr Debut auf der ASP Tour und wurde während der Bigwave-Saison bei der Vans Triple Crown als „Rookie of the Year“ ausgezeichnet.
Momentan bereitet sich Enever auf den Roxy Pro am 02. März vor, bei dem sie im vergangenen Jahr Platz 2 belegen konnte.

Enevers Können, gepaart mit einer ordentlichen Portion Fitness und ihrer natürlichen Schönheit haben ihr zudem zu einer Modellkarriere neben dem Surfen verholfen.
Das australische Stab Magazin hat sie auch schon als “cute as hell” bezeichnet.

“Ich liebe alles wofür Billabong steht,” sagte Enever zu der neuen Partnerschaft. “Billabong ist eine Core-Marke die hochwertige Produkte herstellt, es aber gleichzeitig auch schafft die Schönheit des Beachlifestyles in ihren Produkte zu transportieren. Meine große Liebe neben dem Surfen ist die Modewelt, und Billabong bringt Topmode an den Strand.
Sie arbeiten mit Mode-Bloggern zusammen und bringen fantastische Produkte und Wetsuits auf den Markt. Die Strandmode von Heute verändert sich, und Billabong gibt den Weg vor.
Ich bin echt richtig gespannt auf die Zusammenarbeit!”

Neben Keala Kennelly und Courtney Conlogue bei den Damen, ist Enever nun Teil des Billabong Surfteams rund um Weltmeister Joel Parkinson, Taj Burrow, Shane Dorian und Junioren-Weltmeister Jack Freestone.
Neben ihren obligatorischen Aufgaben als Teamfahrerin, wird die junge Australierin zusammen mit Billabong an speziellen Zwischenkollektionen arbeiten. Als Inspiration dienen dem Billabong Design-Team und Enever deren zahlreiche Reisen zu den exotischsten Orten der Welt.

Wir wünschen Laura eine spannende und erfolgreiche Zeit :)

JAHRESRÜCKBLICK 2012

24. Dezember 2012

Guten Morgen Ihr Lieben,

bevor es nun endlich an die Gans oder den Braten geht, möchten wir Euch auf diesem Wege ein FROHES WEIHNACHTSFEST und ein gesundes, wellenreiches und glückliches 2013 wünschen.

Ich mache mir Gedanken, wie es im kommenden Jahr mit den USA weitergehen wird, wo man dort doch konsequent die Zahl “13″ zu vermeiden weiss.
Schreiben wir dort das Jahr 2012 B ?

Bei uns geht es in jedem Fall fröhlich weiter und wir wagen die Prognose, dass 2013 nur ein ganz besonderes Jahr werden kann.
Für uns persönlich, für die Wellen im allgemeinen, für unsere Gäste im besonderen.

Da die Menschheit am 21.12.2012 entgegen aller Mutmaßungen nun doch nicht für immer verloren ist (toitoitoiklopfaufeinenholzstringer), wollen wir diesen Umstand einmal mehr mit Euch feiern.

Denn, was gibt es rückblickender wichtigeres, als eine gesunde Familie, beständige Freundschaften, die Sonne, die vom Himmel lacht, die Wellen, die am Horizont tanzen und uns im Tangoschritt wieder an den Strand zurückbringen ?

Nach so einem “Weltuntergang”, macht man sich so seine Gedanken.
Womit haben wir verdient noch da zu sein und das unter so wunderbaren Umständen ?

Nach diesem Fingerzeig der Geschichte, den wir erleben durften- das Ende einer Ära im Mayakalender- wollen wir dankbar sein und uns auf alles freuen, was da noch kommt.

Das Ende des Winters, den es für uns eigentlich gar nicht gibt- dennoch im Gedenken an die vielen Stiefelträgerinnen und Stiefelträger, die weiter nördlich leben.
Den kommenden Sommer und die Sprossen, die herrlichen Wattewölkchen am Himmel und die immerfort rollenden Wellen.

Das alles möchten wir auch im nächsten Jahr wieder besonders achten und schützen.
Wir werden unsere Beachcleanings unermüdlich fortführen, den Müll auch weiterhin trennen und uns und Euch jeden Tag aufs Neue unvergessliche Surftage bescheren.

Vielen Dank an alle Gäste, die 2012 und in den Jahren zuvor bei uns gewesen sind.
Uns gibt es nun 5 Jahre.
Wir haben uns Dank Eurer Hilfe verbessert, weiterentwickelt und viel Spaß gehabt!
Jede/r Einzelne, die/der bei uns gewesen ist, hat dazu beigetragen, dass wir das sind, was wir heute sind- eine kleine Surfschule, deren Mitarbeiter niemals die Freude an dem verloren haben, was sie tun.

Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit allen alten Freunden, denen die im Laufe der letzten Jahre dazu gekommen sind, mit Euch und unserem motivierten und treuen Team!

Danke auch an alle Partner und Helfer, denen die mit ihren Feedbacks, ihren Kritiken und ihrem Lob ehrlich gesagt haben, was wir verbessern können und den vielen Beiträgen auf unserer Facebookseite, in diesem Forum und unserem Posteingang :)

MERRY XMAS

FROHE WEIHNACHTEN und ein gesundes, glückliches 2013 wünschen Euch

Kathi, Jasper, Sonny, Vassilis, Peter, Tom, Pascal, Christian, Tine & Christof und Luh unsere Strandhundedame

Und hier kommt ein klitzekleiner Jahresrückblick und ein paar schöne Bilder von uns und von Euch!

JAHR 2012

Good News: Billabongs Joel Parkinson ist Weltmeister im Wellenreiten

15. Dezember 2012

In der vergangenen Nacht hat der Australier Joel Parkinson auf Hawaii die Weltmeisterschaft im Wellenreiten gewonnen

Parkinson gewann das Saisonfinale - das Billabong Pipe Masters in Memory of Andy Irons - am Northsore der Insel Oahu und sicherte sich so knapp den Titel vor Rekordweltmeister Kelly Slater (USA).

Am gestrigen Finaltag des Pipe Masters waren rechnerisch nur noch Kelly Slater und Joel Parkinson im Rennen um die Weltmeisterschaft.
Parkinson setze sich im ersten Halbfinale gegen Damien Hobgood (USA) durch um ins Finale einzuziehen.
Durch Slaters Niederlage im zweiten Halbfinale gegen den Australier Josh Kerr stand Parkinson bereits vor dem Finale als Weltmeister fest. Der ganz große Showdown zwischen Parkinson und Slater im Kampf um den WM-Titel im Finale des ältesten professionellen Surfcontests (seit 1971) blieb damit zwar aus, was Joel Parkinson und die euphorischen Crew im Billabong Haus am North Shore aber nicht weiter störte.

Für den 31-jährigen Parkinson ist es der erste Weltmeistertitel. In seiner zwolfjährigen Karriere als professioneller Surfer wurde er zuvor bereits viermal Vizeweltmeister (2002, 2004, 2009 und 2011).

Wir sagen: Glückwunsch :)

Surfcamp News - Der September auf Fuerteventura

10. Oktober 2012

Von Surfnovize Bruder Georgius aus dem Orden der OTROMODOianer

Verließ ich im Frühling mit Beginn der schönen Jahreszeit Berlin in Richtung Fuerteventura, so kehre ich jetzt nach meinem zweiten Arbeitsaufenthalt mit Beginn des “kuschligen” Herbstes wieder. (fängt fast genauso an wir der Name der Rose :)) Draußen vor meinem Fenster ist das fünfhundert Meter entfernte Nachbarhochhaus gerade in einer Apokalypseartigen Regenfront verschwunden. Schon komisch, dieser Kontrast zu vor ein paar Tagen.

Jedem Besucher fällt sofort die karge Landschaft auf und es folgt automatisch die Frage: “Regnet es hier nie?”
Da die Anzahl der Regentage übers Jahr verteilt einstellig ist, kann die Antwort getrost lauten: “Nein, so gut wie nie.” Ok, mal abgesehen von teurem Trinkwasser und eintönigem Landschaftsdesign hat das auch Vorteile. Man kann z.B. in der Bar immer draußen sitzen und die Wäsche ist innerhalb von Stunden trocken. Doch diesmal bestätigte die absolute Ausnahme die Regel: Im El Callao dachten wir erst, jemand würde sein Wischwasser vom Balkon feudeln und blickten ungläubig nach oben. In der gleichen Nacht vergaß ich dann auch meine Wäsche von der Terasse herein zu nehmen, die nach deutscher Manier am nächsten Morgen noch schön feucht war. Den ganzen folgenden Tag über konnte man in Morro Jable ein bizarres Naturschauspiel betrachten, bei dem über dem südlichen Meer die Sonne strahlte, wobei gleichzeitig in den nördlichen Bergen eine graue Wolkenwand stockte und die Surfschule selber in einem sepiafarbenden Zwielicht hing. Womit ich und wahrscheinlich noch einige andere Fuerteventuraraner an diesem Tag Bekanntschaft machten, war das Phänomen “Aquaplaning”, das mich hinter dem Kreisverkehr in Costa Calma noch 10 cm näher an die Ausfahrt rutschen ließ. Am nächsten Tag schien dann zur Abwechslung wieder mal die Sonne. Weiterlesen »

Wir glauben an den Weihnachtsmann!

20. September 2012

Hallo OTRO MODO’s,

seit unserem letztem Blog Bericht sind wir und Fuerteventura wieder zwei Wochen älter geworden und viele Wellen haben die Strände der Insel verschönert. Was haben wir in den letzten beiden Wochen gelernt? Nun ja, eben das was man in zwei Wochen auf einer Insel mit Sommer und Wellen lernen kann. Wir haben unsere Kenntnisse darin vertieft das Leben zu genießen, wir sind noch sicherer darin geworden in den Tag hinein zu leben und auf den Takt von Wellen und Gezeiten zu hören.

Sind das nicht Eigenschaften, die in jedes Motivationsschreiben für eine Bewerbung gehören? Das kommt wahrscheinlich auf den Blickwinkel des Betrachters an sagt Ihr und habt damit natürlich recht. Hier auf Fuerteventura ticken die Uhren eben noch ein bisschen anders und während man lernt sich an der Natur zu orientieren, verlernt man ein wenig wer der so genannte “Ernst des Lebens” eigentlich war.

Ich kann mich an diesen Ernst, nennen wir ihn ruhig beim Vornamen, noch sehr gut erinnern. Er begegnete mir das erste Mal im Alter von 7 Jahren. Mein Vater wies mich bei der Einschulung darauf hin, dass dieser Ernst des Lebens nun beginnen würde. Etwas irritiert, denn mein Kindergartenfreund hieß ebenfalls Ernst, begriff ich den nächsten Jahren recht gut, dass erstens dieser Ernst nichts mit meinem Freund aus alten Sandkistentagen gemeinsam hatte und zweitens, dass der Ernst des Lebens genauso wie ich jedes Jahr wuchs.

Ich denke, dass jeder hier ihn schon kennen gelernt hat, man kann also beim “Ernst des Lebens” ruhig von einem gemeinsamen Bekannten sprechen. Jemandem den man dann kennenlernt, wenn man das erste mal an der Existenz des Weihnachtsmannes zu zweifeln beginnt.

Also rufe ich hier in diesem Blog öffentlich zur Revolution auf! Leugnet in Zukunft die Bekanntschaft zu diesem Ernst, streicht ihn aus Euren Gedächtnissen, löscht ihn aus Euren Telefonbüchern. Der Verlust wird nicht schwierig zu verwinden sein, denn was hat Euch der Ernst des Lebens bis jetzt gebracht, außer schlaflosen Nächsten, frühem Aufstehen, sachlichen Gesprächen unbequemen Nadelstreifen Anzügen, trockenen Handschlägen, bitterem Cafe, einsamen Dienstreisen und einer Lesebrille wegen zu viel Computerarbeit?

Der gute alte Weihnachtsmann drohte zwar bösen Kindern mit der Rute, aber mal ehrlich ich kenne nur Kinder die von ihm beschenkt worden sind. Wer kann sich auch den gütig lächelnden Weihnachtsmann als brutalen Schläger vorstellen, ich jedenfalls nicht. Das passt auch nicht in das Berufsbild von jemanden der eigentlich das gesamte Jahr damit beschäftigt ist Geschenke herzustellen und Wünsche für neue Geschenke entgegen zu nehmen. Der Weihnachtsmann ist vielmehr ein Logistik Genie und nur Leute, die den Ernst des Lebens kennen, unterstellen dem Weihnachtsmann, dass dieser seine Probleme nicht verbal lösen kann.

Also lieber Weihnachtsmann, ich entschuldige mich für meine gleichaltrigen Freunde, die sich von Dir beschenken lassen und doch so tun als ob sie Dich nicht kennen. Ich finde das unfair. Auch wenn es noch ein Weile hin ist, bis wir uns wieder sehen und auch wenn es sein kann, dass Du dieses Jahr so beschäftigt bist, das Du nicht persönlich nach Fuerteventura kommen kannst, wollte ich Dir auf diesem Weg einmal danke sagen.

Danke für die guten Wellen, die wir hatten und vor allem Danke für die vielen guten Wellen, die noch kommen werden. Danke für die vielen netten Menschen, die uns hier besuchen kommen, danke für den Strand, die Fische, die sonnigen Vormittage und die langen Abende.

Ich kann mit Stolz sagen: Ich glaube an Dich!

Wer hat den Mut und schließt sich mir an? Einige von Euch haben es bereits getan, wenn auch unbewusst. Alle die uns hier in den letzten Wochen und Monaten auf Fuerteventura besucht oder mit uns gelebt haben, verleugnen doch unseren unbequemen Bekannten Ernst schon.

Also mein lieber Ernst, wenn auch bis jetzt nur im Urlaub und in konspirativen Kreisen von Wellen- und Strandfanatikern auf Fuerteventura, Dein Einfluss schwindet. Deshalb lass uns zeitweilig einen Waffenstillstand schließen. Lass die Menschen in den Urlaub fahren, bring sie noch bis zum Flughafen, erinnere sie noch einmal daran ihre Herde und Bügeleisen zu hause abzuschalten, aber dann lass sie ziehen und ihr Schicksal bis zu ihrer Rückkehr in ihre eigenen Hände legen. Weiterlesen »

Wellenreiten im Herbst im Surfcamp auf Fuerteventura

04. September 2012

Hallo Surfer, Sonnenanbeter, Urlauber, Aussteiger, Lebenskünstler, Wassermänner und Strandbewohner,

hier mal wieder ein längeres Lebenszeichen von dem sandigen Fleck Erde vor der afrikanischen Küste. Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber ich kann Euch sagen, hier ist es sehr sehr heiß. Man möchte das Wasser eigentlich nur noch kurz zum Essen und schlafen verlassen. Glücklich wer diese warmen Tage am Strand verbringen kann, so wie wir :) …Glücklicher noch wer diese Tage mit vielen netten Menschen verleben kann. Getreu dem Motto: Last uns zusammen schwitzen, surfen und Spaß haben.

Nun ist der August vorbei und man kann rückblickend sagen: Es war ein sehr schöner Sommer. Vielleicht der schönste und beste von allen Sommern bis jetzt. Nette Menschen, gute Wellen, entspannte Stimmung und natürlich die eine oder andere Party in kurzen Hosen unterm Sternenhimmel. Also Zeit dafür sich ein mal bei allen Beteiligten unseres Surfcamp Teams zu bedanken: Danke Fabian, Danke Oscar, Danke Christian, Danke Bernardo, Danke Jasper, Danke Thjis, Danke Tine für die viele gute Laune, die professionelle Arbeit, die Geduld und die schöne Zeit mit Euch.

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Tejita Surfschmuck - kleine Schmuckwerkstatt im Süden von Teneriffa

01. September 2012

Hallo Surfgemeinde,

hier mal wieder ein kleines Lebenszeichen von den Inseln mitten im Atlantik auf denen es nicht nur im Sommer wärmer ist als in Deutschland sonder auch im Winter immer Sommer bleibt. Damit ist alles zum aktuellen Tagesgeschehen hier im Surfcamp auf Fuerteventura gesagt: Es ist sehr warm, die Wellen sind super, wir haben nette Gäste :)

Also gleich zum eigentlichen Grund dieses Artikels. Diesmal kommen die Neuigkeiten von unserer Nachbarinsel Teneriffa. Dort hat der deutsche Auswanderer und Surfer Andre Sicking, eine kleines aber feines Surfschmuck Label gegründet: www.tejita-surfschmuck.de.

tejita-surfschmuck-4Lassen wir Andre kurz selbst zu Wort kommen: “Als absoluter Surffreak und Perfektioniest bin ich  ständig auf der Suche nach dem idealen Surferschmuck. Echt, authentisch und bezahlbar sollte er sein. Für die Fertigung meiner Accessoires habe ich mir einiges bei Surfbrettbauern abgeschaut. Nach fast zwei Jahren Ausprobieren und Modifizieren bin ich nun endlich soweit unseren Surfschmuck zu präsentieren! Tejita Surfschmuck - handgefertigte Lederarmbänder, Surfketten, uvm.”

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Wir hatten vorab die Gelegenheit einige der Stück anzuschauen und sind von der Verarbeitung, Qualität und Design mehr als begeistert.

Andre.” Jedes Stück ist ein Unikat und wird aus natürlichen Materialen hergestellt. Wir kombinieren hochwertige Materialien wie zum Beispiel Edelholz und Carbon mit echten Muscheln, Seesternen, Haifischzähnen. In Handarbeit versiegeln wir unseren Surfschmuck mit Epoxidharz. Heraus kommt ein individuelles, echtes Stück Natur für die Ewigkeit.”

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Wir können bestätigen jedes der Surfschmuckstücke ist hadgeschliffen, kratzfest, seewasserbeständig und sieht einfach klasse aus. Getreu Andres Motto: “Created by Nature!”

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Wer mehr über Tejita Surfschmuck erfahren möchte, sollte Andres Website besuchen: www.tejita-surfschmuck.de!

Damit ich Ihr Euch selbst von der Qualität des Schmucks überzeugen könnt, verlosen wir unter den ersten 10 Likes dieses Beitrages eins von Andres Schmuckstücken, das Ihr Euch natürlich selbst auf seiner Website aussuchen könnt.

Viele Grüße von Fuerteventura

Euer OTRO MODO Surfcamp Team

Mick Fanning gewinnt Billabong Pro Tahiti 2012

28. August 2012

Hallo liebe Leute,

hier mal wieder gute und spannende Neuigkeiten von unserem Partner Billabong :)

Der Australier Mick Fanning hat in der vergangenen Nacht den Billabong Pro Tahiti (Franz. Polynesien) gewonnen.
Der zweifache Surfweltmeister besiegte am Finaltag in den 1.5m hohen Wellen knapp seinen Landsmann Joel Parkinson.
In dem 35-minütugen Finale setzte sich zunächst Parkinson mit hohen Wertungen für seine ersten zwei Wellen (9.50 und 8.87 von maximal 10 Punkten pro Welle) deutlich ab und setzte Fanning damit unter Druck.

Fanning, der aktuell Führende der ASP World Championship Tour, blieb geduldig und legte erst im letzten Drittel des Finales selber mit einer Wertung von 9.37 Punkten den Grundstein für seinen späteren Erfolg.

Mit seiner letzten Welle des Wettkampfs und erst eine Minute vor dem Ende wurde Fanning für einen fast perfekten Ritt mit 9.5 Punkten belohnt und übernahm damit in der Addition die Führung und sichterte sich den Sieg beim Billabong Pro Tahiti.
“Es ist ein 35-minütiges Finale, daher wusste ich, dass die Wellen kommen werden”, sagte Fanning. ”

Ich musste lediglich geduldig sein.
So ist es in Teahupo’o, die Wellen kommen, bleiben aber auch gern mal aus.
Man kann hier innerhalb von zwei Minuten zwei perfekte Ergebnisse bekommen, daher wusste ich, dass ich nur die Ruhe bewahren musste. Joel (Parkinson) ist ein fantastischer Surfer und er hat sich in dieser Welle sehr verbessert.
Er ging bekanntlich schnell in Führung, und ich versuchte mich trotzdem an meine eigene Strategie zu halten. Mit dem guten Score zur Hälfte des Finales, konnte ich das Blatt dann wenden. Mein zweites Ergebnis war dann die eine Welle und es ist ein unglaubliches Gefühl so zurück zu kommen und doch noch zu gewinnen.”

Mick Fanning ist seit Mark Occhilupo 1999 der erste australische Surfer, der auf Tahiti gewinnt.

Bereits in der dritten Runde am gestrigen Sonntag unterlag der zehnfache Weltmeister Kelly Slater (USA) gegen den brasilianischen Qualifikanten Ricardo dos Santos.
In den letzten Sekunden seines Duells mit Slater surfte der 22-Jährige eine Tube und erhielt dafür 9.87, die ihm den späten aber groß umjubelten Erfolg bescherten.
Dos Santo scheiterte kurz darauf im Viertelfinale gegen Mick Fanning, wurde aber von der Irons Familie mit dem prestigeträchtigen Andy Irons Forever Award ausgezeichnet, der an den Surfer verliehen wird, der während des Contest den größten Einsatz und die meiste Leidenschaft zeigt.
Der dreimalige Surfweltmeister Andy Irons war 2010 im Alter von 32 Jahren verstorben.

Nach zwei kompletten Wettkampftagen zu Beginn der Waiting Period am 16. und 17. August, konnte acht Tage lang nicht gesurft werden.
Die Wellen im Südpazifik waren die gesamte letzte Woche zu klein und inkonsistent, um einen regulären und fairen Wettkampf zu garantieren. Erst am vergangenen Sonntag und am gestrigen Montag konnte der Wettkampf fortgesetzt und erfolgreich beendet werden.

Der Billabong Pro Tahiti ist der fünfte von zehn Wettkämpfen rund um den Globus im Rahmen der ASP World Championship Tour, an deren Ende der Weltmeister im Wellenreiten steht.

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OTRO MODO Surfcamp