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Ostereiersuche im Surfcamp

Endless Winter? Nicht mit uns! Was ist da los in Deutschland? Ich erinnere mich an Ostern in kurzen Hosen… Aber nicht an Ostern in Snowboardhosen.

Wie macht so ein Osterhase das? Lässt er sich ein Winterfell wachsen? Vielleicht versteckt er in Zukunft die Ostereier im Herbst, damit man sie dann leichter findet, wenn Mitte April der Schnee schmilzt. In Zeiten des Klimawandels brechen auch für Osterhasen schwierige Zeiten an. Vielleicht tragen sich auch einige Osterhasen schon mit dem Gedanken ins südliche Europa auszuwandern. Verdenken könnte es ihnen keiner.

Hier auf Fuerteventura haben wir das Osterfest in gewohnt sommerlichen Temperaturen verbracht. Ohne Euch zu sehr neidisch machen zu wollen, kann ich kurz sagen, dass auf Fuerteventura Ostern nicht nur in kurzen Hosen sondern auch in Flip Flops gefeiert wird. Das sind auch für Osterhasen wesentlich komfortablere Arbeitsbedingungen.

Entgegen aller Osterbräuche mussten wir wenig suchen, denn es gab große Wellen an der Westküste (…für dicke Eier = Entschuldigung das Wortspiel musste einfach sein…) und kleine saubere Wellen an der Ostküste, ein Osterfeuer unterm Sternenhimmel und natürlich viele nette Gäste und entspannte Stimmung.

Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei unserem Team: Jasper, Pascal, Kathi, Sonny, Tine, Mike, Ilonka, Mikael und Alex die wirklich einen super Job machen und von denen ich sagen kann, dass das es wirklich richtig Spaß macht mit ihnen zusammen zu arbeiten. Obwohl einige von den Jungs und Mädels nun das Meeresrauschen wieder gegen Schneematsch eintauschen hoffen wir, das wir sie bald wieder hier auf Fuerteventura im Team haben werden.

Außerdem heute mal wieder eine Reiseempfehlung in eigener Sache. Als in Berlin aufgewachsener Surfer fühlt man sich natürlich mit Schicksalsgenossen solidarisch. In der recht überschaubaren Berliner Surfszene gibt es es noch andere Surfer, die der Großstadt den Rücken gekehrt haben.

Da Silva gebürtiger Portugiese ist ebenfalls in Berlin aufgewachsen und betreibt seit einiger Zeit das da Silva Surfcamp in Portugal. Wie Ihr wisst, finden Surfer nicht nur auf Fuerteventura ideale Bedingungen, um ihr Hobby zu leben.
In Europa gibt es zahlreiche Möglichkeiten um den Wellen zu folgen und den Winter zum Sommer zu machen. So zum Beispiel in Portugal, hier kommen Anfänger und fortgeschrittene Surfer voll auf ihre Kosten. Lange Sandstrände und einsame Buchten, wie zum Beispiel die “Praia da Areia Branca”, sowieso zahllose andere Surfspots bieten allen Surftypen ideale Bedingungen  für einen gelungenen Surfurlaub. Weltweit eine der bekanntesten Surfgegenden Portugals ist Peniche mit den Spots “Baleal” und “Supertubos”.

Natürlich gibt es auch in Portugal zahlreiche Veranstalter von Surfreisen, ein Surfcamp in Portugal muss man daher nicht lange suchen. Wer einen Surftrip nach Portugal unternimmt, wird feststellen dass sowohl Land als auch die Leute eine Reise wert sind. So wie die Einwohner Fuerteventuras, die Majoreros, sind auch die Portugiesen sind wirklich ein sympathisches Völkchen. Als freundliche, gut gelaunte Gastgeber, lernt man sich oft schnell kennen, an geselligen Abenden mit gutem Essen und Wein. So wie hier in Morro Jable fällt es auch dem Urlauber in Portugal nicht schwer, schnell Kontakt zu den Einheimischen zu knüpfen und in die portugiesische Kultur einzutauchen. Die entspannten portugiesischen Surflehrer kennen die Küste und die Surfspots schon lang, wissen selbstverständlich wo für welchen Surfertyp die besten Wellen laufen und erklären in ihrer ruhigen und freundlichen Art gern viel über die Traditionen und die Kultur des Landes.
So lernt man neben dem Surfen auch noch ein bisschen die Welt der Einheimischen kennen. Natürlich zählt für einheimischen Surflehrer vor allem der Spaß am Surfen. Leistungsdruck wird man hier nicht spüren, wichtig ist es, die Zeit im Wasser zu genießen.

Ich denke dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen :) Also raus aus den Wintermänteln, rein ins Flugzeug und ab in die Sonne. Gute Wellen gibt es viele - in Portugal, hier auf Fuerteventura, ganz egal… Hauptsache Sand zwischen den Zehen und Salz auf der Haut.
Viele Grüße von Fuerteventura
Christof

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