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Mit ‘Surfen’ getaggte Artikel

FREDERICO MORAIS GEWINNT DEN HAWAIIAN TRIPLE CROWN ROOKIE OF THE YEAR AWARD

Dienstag, 03. Dezember 2013

Hallo Ihr Lieben,

und wieder gibt es Neuigkeiten von unserem Partner Billabong, die wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Frederico Morais schließt mit dem Erreichen des Finale des Vans World Cup of Surfing und dem Titel Triple Crown Rookie of the Year ein erfolgreiches Jahr ab. “Es ist mein erster Triple Crown Award und ich hatte keinerlei Erwartungen in Hawaii“, so Morais. „Ich kam hier her um meine Leistung abzurufen, Spaß zu haben und im Ranking aufzusteigen und so meine Position für die kommenden Events zu sichern“.

Der junge Surfer aus Portugal hat es geschafft und stieg in der ASP Men’s World Rangliste auf Platz 58 auf. „Am Anfang der Saison habe ich mich mit meinem Coach Richard Marsh zusammengesetzt und seitdem intensiv an meinen Skills gearbeitet. Mein großes Ziel war ein Platz in den Top 100 und ich bin wirklich gestoked, dass ich es geschafft habe.“
Das unglaubliche Ergebnis auf Hawaii folgte kurz auf seinen grandiosen Sieg gegen Kelly Slater beim diesjährigen Rip Curl Pro in seiner Heimat Portugal, und unterstreicht seine Reputation als einer der besten europäischen Nachwuchssurfer.
In Hawaii kämpfte sich Morais mit einer unglaublichen Performance von der ersten Runde bis ins Finale und ließ sich dabei von den wechselhaften und schwierigen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen.

„Ich war in den sieben Runden bis zum Finale wirklich in Topform, konnte mich mit jeder Welle beweisen und hatte wirklich sehr viel Spaß. Es war äußerst anspruchsvoll und es bedeutet mir sehr viel den Rookie Award zu gewinnen.“

Auf seinem Weg besiegte der junge Portugiese einige der weltbesten Surfer, darunter unter anderem John John Florence, die Hawaii Legende Sunny Garcia und den Titelverteidiger Adam Melling. „Das beweist, dass ich es mit den besten Surfern egal bei welchen Wetterbedingungen aufnehmen kann, was mein Selbstvertrauen natürlich unheimlich verstärkt“, sagt Morais. „Es ist toll für die harte Arbeit belohnt zu werden und ich hätte das Jahr nicht besser beenden können. 2014 kann kommen!“

Wir sagen: Glückwunsch, Frederico !

Windige Tage im Surfcamp auf Fuerteventura

Mittwoch, 12. Juni 2013

Freunde der Sonne,
die Tage und Wochen verstreichen im Land des endlosen Sommer wie Sekunden. Dennoch lassen wir es uns nicht nehmen Euch von diesen „Sekunden“ des Lebens auf einer kleinen, wunderschönen Insel zu berichten.

Heute möchte ich Euch etwas Wetterkunde näher bringen und euch den großen Vorteil des OTRO MODO Surfcamps, das sich im Süden der Insel befindet, erklären. 
Manch einer möge ja behaupten, dass es in den vergangenen Wochen Wellen-technisch recht mager gewesen sei… Als Fischkopf und gebürtiger Bremer könnte ich Euch jetzt viel über die raue Nord-, und Ostsee erzählen. Nur so viel; Während meines Studiums in Kiel an der Ostsee gab es für uns NUR Windswell-Wellen zu surfen! (weiterlesen…)

Billabong nimmt Surfstar Laura Enever unter Vertrag

Donnerstag, 28. Februar 2013

Burleigh Heads / München, 27. Februar 2013

Die internationale Boardsportmarke Billabong hat heute die Verpflichtung von Laura Enever bekanntgegeben.
Die 21-Jährige Australierin – derzeit auf Platz 8 der Weltrangliste – ist eine der gefragtesten Surferinnen und startet in wenigen Tagen in die ASP World Tour 2013.

“Im Namen von Billabong sind wir sehr stolz, dass wir Laura verpflichten konnten,” sagte Graham Stapelberg, Global Marketing Manager bei Billabong. “Sie ist nicht nur eine brillante Surferin, sondern inzwischen auch eine Art Beachlifestyle-Ikone, was sie zu einer perfekten Repräsentantin für Billabong macht.”

Laura Enever kommt aus North Narrabeen (Sydney), New South Wales und kann in ihrer jungen Karriere bereits auf hochkarätige Erfolge, wie zum Beispiel ihre ISA und ASP Junior Championships Titel zurückblicken.
Im Alter von 18 Jahren feierte sie ihr Debut auf der ASP Tour und wurde während der Bigwave-Saison bei der Vans Triple Crown als „Rookie of the Year“ ausgezeichnet.
Momentan bereitet sich Enever auf den Roxy Pro am 02. März vor, bei dem sie im vergangenen Jahr Platz 2 belegen konnte.

Enevers Können, gepaart mit einer ordentlichen Portion Fitness und ihrer natürlichen Schönheit haben ihr zudem zu einer Modellkarriere neben dem Surfen verholfen.
Das australische Stab Magazin hat sie auch schon als “cute as hell” bezeichnet.

“Ich liebe alles wofür Billabong steht,” sagte Enever zu der neuen Partnerschaft. “Billabong ist eine Core-Marke die hochwertige Produkte herstellt, es aber gleichzeitig auch schafft die Schönheit des Beachlifestyles in ihren Produkte zu transportieren. Meine große Liebe neben dem Surfen ist die Modewelt, und Billabong bringt Topmode an den Strand.
Sie arbeiten mit Mode-Bloggern zusammen und bringen fantastische Produkte und Wetsuits auf den Markt. Die Strandmode von Heute verändert sich, und Billabong gibt den Weg vor.
Ich bin echt richtig gespannt auf die Zusammenarbeit!”

Neben Keala Kennelly und Courtney Conlogue bei den Damen, ist Enever nun Teil des Billabong Surfteams rund um Weltmeister Joel Parkinson, Taj Burrow, Shane Dorian und Junioren-Weltmeister Jack Freestone.
Neben ihren obligatorischen Aufgaben als Teamfahrerin, wird die junge Australierin zusammen mit Billabong an speziellen Zwischenkollektionen arbeiten. Als Inspiration dienen dem Billabong Design-Team und Enever deren zahlreiche Reisen zu den exotischsten Orten der Welt.

Wir wünschen Laura eine spannende und erfolgreiche Zeit :)

Wellenreiten im Herbst im Surfcamp auf Fuerteventura

Dienstag, 04. September 2012

Hallo Surfer, Sonnenanbeter, Urlauber, Aussteiger, Lebenskünstler, Wassermänner und Strandbewohner,

hier mal wieder ein längeres Lebenszeichen von dem sandigen Fleck Erde vor der afrikanischen Küste. Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber ich kann Euch sagen, hier ist es sehr sehr heiß. Man möchte das Wasser eigentlich nur noch kurz zum Essen und schlafen verlassen. Glücklich wer diese warmen Tage am Strand verbringen kann, so wie wir :) …Glücklicher noch wer diese Tage mit vielen netten Menschen verleben kann. Getreu dem Motto: Last uns zusammen schwitzen, surfen und Spaß haben.

Nun ist der August vorbei und man kann rückblickend sagen: Es war ein sehr schöner Sommer. Vielleicht der schönste und beste von allen Sommern bis jetzt. Nette Menschen, gute Wellen, entspannte Stimmung und natürlich die eine oder andere Party in kurzen Hosen unterm Sternenhimmel. Also Zeit dafür sich ein mal bei allen Beteiligten unseres Surfcamp Teams zu bedanken: Danke Fabian, Danke Oscar, Danke Christian, Danke Bernardo, Danke Jasper, Danke Thjis, Danke Tine für die viele gute Laune, die professionelle Arbeit, die Geduld und die schöne Zeit mit Euch.

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Tejita Surfschmuck - kleine Schmuckwerkstatt im Süden von Teneriffa

Samstag, 01. September 2012

Hallo Surfgemeinde,

hier mal wieder ein kleines Lebenszeichen von den Inseln mitten im Atlantik auf denen es nicht nur im Sommer wärmer ist als in Deutschland sonder auch im Winter immer Sommer bleibt. Damit ist alles zum aktuellen Tagesgeschehen hier im Surfcamp auf Fuerteventura gesagt: Es ist sehr warm, die Wellen sind super, wir haben nette Gäste :)

Also gleich zum eigentlichen Grund dieses Artikels. Diesmal kommen die Neuigkeiten von unserer Nachbarinsel Teneriffa. Dort hat der deutsche Auswanderer und Surfer Andre Sicking, eine kleines aber feines Surfschmuck Label gegründet: www.tejita-surfschmuck.de.

tejita-surfschmuck-4Lassen wir Andre kurz selbst zu Wort kommen: “Als absoluter Surffreak und Perfektioniest bin ich  ständig auf der Suche nach dem idealen Surferschmuck. Echt, authentisch und bezahlbar sollte er sein. Für die Fertigung meiner Accessoires habe ich mir einiges bei Surfbrettbauern abgeschaut. Nach fast zwei Jahren Ausprobieren und Modifizieren bin ich nun endlich soweit unseren Surfschmuck zu präsentieren! Tejita Surfschmuck - handgefertigte Lederarmbänder, Surfketten, uvm.”

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Wir hatten vorab die Gelegenheit einige der Stück anzuschauen und sind von der Verarbeitung, Qualität und Design mehr als begeistert.

Andre.” Jedes Stück ist ein Unikat und wird aus natürlichen Materialen hergestellt. Wir kombinieren hochwertige Materialien wie zum Beispiel Edelholz und Carbon mit echten Muscheln, Seesternen, Haifischzähnen. In Handarbeit versiegeln wir unseren Surfschmuck mit Epoxidharz. Heraus kommt ein individuelles, echtes Stück Natur für die Ewigkeit.”

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Wir können bestätigen jedes der Surfschmuckstücke ist hadgeschliffen, kratzfest, seewasserbeständig und sieht einfach klasse aus. Getreu Andres Motto: “Created by Nature!”

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Wer mehr über Tejita Surfschmuck erfahren möchte, sollte Andres Website besuchen: www.tejita-surfschmuck.de!

Damit ich Ihr Euch selbst von der Qualität des Schmucks überzeugen könnt, verlosen wir unter den ersten 10 Likes dieses Beitrages eins von Andres Schmuckstücken, das Ihr Euch natürlich selbst auf seiner Website aussuchen könnt.

Viele Grüße von Fuerteventura

Euer OTRO MODO Surfcamp Team

Mick Fanning gewinnt Billabong Pro Tahiti 2012

Dienstag, 28. August 2012

Hallo liebe Leute,

hier mal wieder gute und spannende Neuigkeiten von unserem Partner Billabong :)

Der Australier Mick Fanning hat in der vergangenen Nacht den Billabong Pro Tahiti (Franz. Polynesien) gewonnen.
Der zweifache Surfweltmeister besiegte am Finaltag in den 1.5m hohen Wellen knapp seinen Landsmann Joel Parkinson.
In dem 35-minütugen Finale setzte sich zunächst Parkinson mit hohen Wertungen für seine ersten zwei Wellen (9.50 und 8.87 von maximal 10 Punkten pro Welle) deutlich ab und setzte Fanning damit unter Druck.

Fanning, der aktuell Führende der ASP World Championship Tour, blieb geduldig und legte erst im letzten Drittel des Finales selber mit einer Wertung von 9.37 Punkten den Grundstein für seinen späteren Erfolg.

Mit seiner letzten Welle des Wettkampfs und erst eine Minute vor dem Ende wurde Fanning für einen fast perfekten Ritt mit 9.5 Punkten belohnt und übernahm damit in der Addition die Führung und sichterte sich den Sieg beim Billabong Pro Tahiti.
“Es ist ein 35-minütiges Finale, daher wusste ich, dass die Wellen kommen werden”, sagte Fanning. ”

Ich musste lediglich geduldig sein.
So ist es in Teahupo’o, die Wellen kommen, bleiben aber auch gern mal aus.
Man kann hier innerhalb von zwei Minuten zwei perfekte Ergebnisse bekommen, daher wusste ich, dass ich nur die Ruhe bewahren musste. Joel (Parkinson) ist ein fantastischer Surfer und er hat sich in dieser Welle sehr verbessert.
Er ging bekanntlich schnell in Führung, und ich versuchte mich trotzdem an meine eigene Strategie zu halten. Mit dem guten Score zur Hälfte des Finales, konnte ich das Blatt dann wenden. Mein zweites Ergebnis war dann die eine Welle und es ist ein unglaubliches Gefühl so zurück zu kommen und doch noch zu gewinnen.”

Mick Fanning ist seit Mark Occhilupo 1999 der erste australische Surfer, der auf Tahiti gewinnt.

Bereits in der dritten Runde am gestrigen Sonntag unterlag der zehnfache Weltmeister Kelly Slater (USA) gegen den brasilianischen Qualifikanten Ricardo dos Santos.
In den letzten Sekunden seines Duells mit Slater surfte der 22-Jährige eine Tube und erhielt dafür 9.87, die ihm den späten aber groß umjubelten Erfolg bescherten.
Dos Santo scheiterte kurz darauf im Viertelfinale gegen Mick Fanning, wurde aber von der Irons Familie mit dem prestigeträchtigen Andy Irons Forever Award ausgezeichnet, der an den Surfer verliehen wird, der während des Contest den größten Einsatz und die meiste Leidenschaft zeigt.
Der dreimalige Surfweltmeister Andy Irons war 2010 im Alter von 32 Jahren verstorben.

Nach zwei kompletten Wettkampftagen zu Beginn der Waiting Period am 16. und 17. August, konnte acht Tage lang nicht gesurft werden.
Die Wellen im Südpazifik waren die gesamte letzte Woche zu klein und inkonsistent, um einen regulären und fairen Wettkampf zu garantieren. Erst am vergangenen Sonntag und am gestrigen Montag konnte der Wettkampf fortgesetzt und erfolgreich beendet werden.

Der Billabong Pro Tahiti ist der fünfte von zehn Wettkämpfen rund um den Globus im Rahmen der ASP World Championship Tour, an deren Ende der Weltmeister im Wellenreiten steht.

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Wellenreiten im Surfcamp auf Fuerteventura - Heiße Tage im August

Montag, 06. August 2012

Hallo Surfer,

hier mal wieder ein kurzer Wochenbericht über das Leben auf einer Insel wo immer die Sonne scheint :)

Nach vielem Stocken und einigen Startschwierigkeiten hat der Sommer ja nun auch Deutschland erreicht - mehr oder weniger… Hier auf Fuerteventura ist die Freude über sonnige und warme Tage nach einer Weile nicht mehr so euphorisch wie in Deutschland (wo es ja oft mehr als ein halbes Jahr lang Schal- und Mützenwetter ist). Schon schade, denn was gibt es schöneres als von Sonnenstrahlen im Gesicht geweckt zu werden, kurze Hosen und Flip Flop zu tragen und Abends mit Freunden im Park oder an einem See zu sitzen. Gäbe es dann noch ein Meer mit so schönen Wellen wie hier im Atlantik, dann möchte man die Palmen schon fast wieder gegen einen Kiefern oder Eichenwald eintauschen…

Da es die Wellen aber nun mal nur hier im Atlantik gibt und eine Bommelmütze auf Fuerteventura selbst im Januar als modisches Asseccoire nur belächelt wird, sind wir doch nach wie vor sehr glücklich auf unserer kleinen gelben Insel mit dem großen blauen Meer.

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Billabong Kids Camp Sylt 2012

Donnerstag, 26. Juli 2012

Hallo liebe Surfgemeinde,

am vergangenen Wochenende (21. und 22. Juli) ist das Billabong Kids Camp Sylt 2012 erfolgreich über die Bühne gegangen.

Bereits im siebten Jahr hatten dabei 30 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren an zwei Tagen am Strand von Rantum die Chance erste Erfahrungen beim Wellenreiten zu sammeln.
Neben dem Surfen gab es vom Surf Club Sylt kleine Workshops in Materialkunde, Erste Hilfe sowie Dünen- und Wellenkunde.
Am Samstag waren durch starken Wind die Bedingungen in Rantum noch etwas zu rauh für die ersten Versuche auf dem Surfbrett.
Der Sonntag präsentierte sich mit perfekten Bedingungen für die Surfanfänger.
Neben dem Surf Club Sylt waren die Billabong Teamfahrer Malte Mappes, Tim Schubert, Marc Thomsen, Niggi Brüggen, Markus Mager und Rachel Scheele ebenso vor Ort wie der Junioren Nationaltrainer Arnd Wiener.

Wir finden dieses Engagement KLASSE!

Berliner Stadtgöre als Praktikant auf Fuerteventura

Samstag, 30. Juni 2012

…Ein Tatsachenbericht

Heute schreibt für Euch unser Praktikant Georg, der unser Team im Mai und Juni 2012 bereichert hat :
Vielen Dank, lieber Georg für Deine tolle und engagierte Arbeit und diesen sehr gelungenen Report.

Der Frühling in Berlin tritt in seine Hochphase ein.
Sich lautstark paarende Vögel, lustiger Pollenflug, wie Allergiker sich ihn in ihren schlimmsten Alpträumen ausmalen und Städter mit Flipflops unter den blassen Beinen bestimmen das Bild.
Auf dem ersten Mai treffen sich Polizei und “Party-Demonstranten” zu Haschen- und Wasserspielen und noch der kleinste Balkon ist groß genug zum Grillen und Bierchen trinken. Mit diesen Heimatimpressionen bestieg ich den Ferienflieger nach Fuerteventura, um dort für fünf Wochen im OTRO MODO Surfcamp zu arbeiten.

Der Weg vom Flughafen nach “Morrrro Chable” war mir schon von einem früheren Aufenthalt bekannt.
Jedoch wirkt die karge Landschaft auf mich beim Durchqueren noch immer fast surreal, verstärkt durch das Reiseführerwissen, dass hier vor ca. 500 Jahren die Kornkammer der Kanaren gewesen sein soll.
Als wir dann am Eingang nach Jandia am Sol Jandia Mar vorbeifuhren, war das sich aufbauende Strandpanaroma von Jandia eine echte Augenweide.
Schwenkte man den Blick während der Weiterfahrt dann nach rechts, sind es die im Hinterland aneinandergrenzenden Hotels weniger.
Umso gemütlicher Morro Jable, das noch ein natürlich gewachsener Ort ist.
Die Surfschule schließlich ist ein uriger und mit Liebe sowie handwerklichem Können gestalteter Laden in einer der Gässchen, die in der weiten Perspektive den Blick auf das Meer frei geben.
Die Surfschulautos stehen im gleichberechtigten Wettbewerb mit den Anwohnern um die Parkplätze, so dass es jeden Tag nach den Kursen spannend wurde, von wo die Bretter und Anzüge jetzt abgeladen werden sollten.
Meinem Praktikantenkollegen Fabian (der mit der Bratwurst im Mund, sorry Fabi, ich hatte leider kein vorteilhafteres Bild von dir) und mir war in der Surfschule unter anderem die Aufgabe zugeteilt, die Kurse zu planen.
Dabei gibt es schon einiges zu berücksichtigen, wie z.B. die tägliche Verschiebung der Gezeiten und den Könnensstand des einzelnen Surfschülers. Wer dann wann von wo abgeholt werden würde, war ebenfalls Gegenstand der täglichen Logistikaufgabe. Anbei haben wir unter anderem noch T-Shirts, Ketten, Gürtel und Bommelmützen verkauft, für jeden Fuerteventurabesucher ein unverzichtbares Accessoire!

Fabian & die Wurst

Fabian & die Wurst

Wir Bommelboys

Wir Bommelboys

Wenn man dann noch selber mit konnte, war es schon ein schönes Gefühl, alle beisammen zu haben und am Strand gemeinschaftlich die Bretter runter zu tragen.
Dabei wird einem klar: Es geht nicht nur darum, dass man mit einem Brett auf dem Meer rumrutscht, sondern es ist das Gesamterlebnis:
Erst das Eintauchen in die wilde Landschaft auf dem Weg zum Strand, dann das Erreichen des Ozeans, wo einem das Wellengeräusch entgegenbrandet, die gemeinsame Vorbereitung und schließlich der erste Kontakt mit dem Wasser.
Es ist, als würde man auf diesem Weg Stück für Stück den bisherigen Alltag hinter sich lassen.

Alles geht seinen Wellengang

Alles geht seinen Wellengang

Alltag Ahoi

Alltag Ahoi

Den Ozean habe ich als launisch erlebt: Mal war er gut gelaunt, mal war er aufbrausend, mal faul.
In jedem Fall waren alle froh, überhaupt im Wasser zu sein.
Wenn ich es schaffte, auch nur eine Welle zu stehen, dann war der Aufwand des Paddelns und manchmal Wasserschlucken’s J sofort gerechtfertigt! Den eigenen Inselalltag um viele bunte Facetten bereichern tun natürlich die Gäste. Die kommen aus allen Ecken Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, Niederlande, und und und… Jeder hat so seine Masche und seinen Humor, langweilig wird’s in jedem Fall nicht.
An einem Tag zum Beispiel verbanden sich moderner Surftrend mit bayrischer Tradition von Gamshut, Lederhosen und Schuhplattler.

stramme Wadln

stramme Wadln

Schuhgeplattl

Schuhgeplattl

Schön war auch, dass es sich altersmäßig ziemlich durchmischt hatte.
Natürlich waren es im Durchschnitt schon die Leute meiner Generation, aber auch die Älteren und die ganz Jungen wollten unbedingt Surfen bei uns lernen.
Es war schon sehr lustig, den Faxenclown für die Kids am Strand zu machen, fern jeglicher Büroarbeit.
Dabei hat übrigens jeder Strand seinen ganz eigenen Flair.
Zum Beispiel gibt’s am Playa de Garcey neben den bizarren Felsformationen links und rechts ein Schiffswrack, dass bei Ebbe teilweise sichtbar wird.
In den Felsen leben kleine Atlashörnchen, die sehr zutraulich sind.
Auf dem einen Bild frisst mopst mir eines gerade ein Stück Brot aus den Hand.
Auf dem anderen Bild sieht man, wie es das in meinem Schatten verputzt.

A-Hörnchen

A-Hörnchen

A- Hörnchen & Ich

A- Hörnchen & Ich

Ein kleiner, aber zum Glück nur einmalig auftretender Wehrmutstropfen waren die kleinen schlabbrigen Quälgeister im Wasser, die meinten, mit uns “Du bist’s”-Anschlag spielen zu müssen.
Als Abschluss zu den Strandimpressionen kann ich hier mal eine kleine Rätselfrage stellen: Zeigt der Bergweg nach Cofete mit der weiten Landschaft im Hintergrund die Ost- oder Westküste?
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Cofete

Cofete

Abends kehrten wir, die Surflehrer, wie Praktikanten und unsere Gäste dann ins El Callao zu solider Livemusik ein.
Dabei zeigte sich einmal mehr, zu guter Stimmung braucht es keinen Edelschuppen, sondern eine gemütliche Hütte mit kühlem Bier, netten Leuten, also meistens unseren Gästen ;) und das Meer im Hintergrund.

El Callao

El Callao

Immer Freitags unter Sternenhimmel war auch die Holzkohle anzufeuern.
Zu totaler Zufriedenheit ist manchmal nur ein saftiges Steak und ein Tropical-Bier nötig.

Beach BBQ mit Fußpaar

Beach BBQ mit Fußpaar

Cool finde ich vom OTRO MODO Surfcamp, Beach Cleanings durchzuführen!
Mag einer sagen, Müll aufsammeln sei purer Aktionismus, der nur das Gewissen der Sammler beruhigt. Dem kann man schlagkräftige Argumente entgegenhalten.
Zuerst gibt es hier viele Tiere am Strand, die durch den Müll gefährdet sind, z.B. Seevögel und Schildkröten. Letztere sollen wieder verstärkt auf Fuerteventura angesiedelt werden. Dafür gibt es in Morro Jable auch Projekt, das die OTRO MODO SUFSCHOOL unterstützt. Zweitens geht es um den psychologischen Aspekt, Müll nicht als erledigt, sondern als Produkt zu sehen, für das der Mensch eine Verantwortung trägt.
Last but not least, ist es ein positives Signal der Besucher an die Einheimischen, dass sie nicht nur hier sind, um Wasser und Strom zu verbraten, sondern auch ihre Heimat bewahren möchten.
Ferner drängt sich bei vielleicht 20 Regentagen im Jahr und einer stetigen frischen Meeresbrise der Gedanke auf, dass Sonne und Wind neben Ziegenkäse und Strandfläche die größten Ressourcen hier sind.
Wenn ich den Windpark in Costa Calma passierte, um dort Gäste für den Surfunterricht abzuholen, fragte ich mich jedes Mal, warum die erneuerbaren Energien hier so wenig repräsentiert sind.
Spanien hat ein ähnliches Einspeise- und Vergütungssystem für Elektrizität aus Erneuerbaren Energien wie Deutschland, jedoch leiden die Kanaren an Finanzschwäche und Arbeitslosigkeit, so dass sich ein kleiner Privatmann kaum eine eigene Photovoltaikanlage leisten kann. Im direkten Gegensatz gibt es jetzt Bestrebungen, 60 km vor Lanzarote und Fuerteventura nach Öl zu bohren.
Sicherlich würde Öl kurzfristig Geld in die spanischen Kassen spülen, aber ob das langfristig zum Wohl ganz Spaniens wäre, wie die konservative Landesregierung behauptet, darf man bezweifeln. Sogar die Inselregierung ist dagegen, weil alle hier wissen, dass ein Öl-GAU, wie im Golf von Mexiko 2010, den Tourismus sofort und für lange Zeit lahm legen würde. In Deutschland gibt es ja zum Beispiel die Bürgerwindparks, wo große und kleine Investoren zusammenlegen und alle nachher am Gewinn beteiligt werden. Wenn der hiesige Stromversorger Red Eléctrica de España (REE) sein Projekt durchbekommt, eine große Freileitung über die Insel zu bauen und dadurch die nötige Kapazität für mehr Strom schafft, könnte das ja ein guter Anfang für solche Projekte sein.

Tja, da waren sie auch schon rum, die 5 Wochen.
Alle meine Erlebnisse würden hier auch den Rahmen sprengen.

Ich kann abschließend nur jedem empfehlen, die eigene Surfbegeisterung auf Fuerteventura zum Ausdruck zu bringen!! J

Der Kommentar zum Schluss vom Pottwal aus Jandia:

Das letzte Wort hat der Wal

Das letzte Wort hat der Wal

Sylter Wellenreitcamp für Kinder am Wochenende vom 21. und 22. Juli in Rantum

Mittwoch, 30. Mai 2012

Hallo Ihr Lieben,

der Surf Club Sylt und die australische Boardsportsmarke Billabong veranstalten am 21. und 22. Juli ein Wellenreitcamp für Kinder auf der größten deutschen Nordseeinsel Sylt.
30 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren wagen an zwei Tagen ihre ersten Versuche auf dem Surfboard oder arbeiten an der Verbesserung ihrer Technik in den Wellen.
Das Camp steht allen interessierten Mädchen und Jungen offen.

Die Anmeldung ist ab dem 30. Mai 2012 ausschließlich über die Website www.rantum.de möglich.

Das Surfen ist für die Surflehrer vom Surf Club Sylt und die Rettungsschwimmer vom Strand von Rantum nur ein Element des Camps. Die jungen Surfer sollen das Meer und den Strand als gemeinsamen Lebensraum von Mensch und Tier kennenlernen und respektieren.

Am Anfang steht die Theoriephase in der die erfahrenen Surfer und Rettungsschwimmer spielerisch über die Gezeiten, das Entstehen von Wellen und die Gefahr von Strömungen informieren.

Das korrekte Verhalten in der Brandung, die Ausrüstung eines Surfers und das richtige Aufwärmen vor dem Surfen wird erklärt bevor es in kleinen Gruppen in die Wellen geht. Der Spaß und die Praxis im Wasser stehen im Mittelpunkt des gemeinsamen Wochenendes.

Das Camp inklusive der gesamten Ausrüstung mit Brett und Neoprenanzug, die Unterkunft im Schullandheim sowie die Verpflegung an den zwei Tagen sind für die Teilnehmer kostenlos. Lediglich die Anreise nach Sylt muss eigenständig organisiert und finanziert werden.

Um die Qualität der Schulung und vor allem die Sicherheit der Teilnehmer gewährleisten zu können, sind die Plätze für das Camp auf 30 Personen begrenzt. Es können nur Bewerber/-innen berücksichtigt werden, die sehr gut schwimmen können und die in den Vorjahren noch nicht an einem Billabong Sylt Surf Camp teilgenommen haben. Die Anmeldung unterliegt keinen weiteren Einschränkungen. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen über die Website der Insel Sylt Tourismus-Service GmbH unter www.rantum.de.

Das Billabong Sylt Surf Camp 2012 ist in seiner siebten Auflage nur möglich durch die freundliche Unterstützung seiner langjährigen Partner: 17:30 Sat.1 Regional, Blue Surf & Travel Yearbook, Insel Sylt Tourismus-Service GmbH, Surf Club Sylt, Surfers Magazin, SWOX Surf Protection und Tide Surfmagazin.

Viel Spaß :)


OTRO MODO Surfcamp