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Mit ‘Surfen’ getaggte Artikel

SUP - Stand Up Paddle Surfen in Frankfurt am Main

Donnerstag, 17. Mai 2012

Hallo Freunde,

nun ist es schon wieder eine Weile her, dass wir Euch hier an dieser Stelle mit Neuigkeiten aus der Welt des Surfens versorgt haben. Für diejenigen unter Euch, die schon unter Entzugserscheinungen auf Grund mangelnder Surfnews leiden, sei gesagt: Wir geloben Besserung.

Aus der internationalen Welt des Profisurfens gibt es einige Neuigkeiten. John John Florence gewinnt den Billabong Rio Pro. John John dominierte das Finale gegen Parkinson von Beginn an. Der Australier hatte an diesem Tag zu keinem Zeitpunkt eine passende Antwort auf Florences Manöver in den knapp 1 Meter hohen Wellen am Stadtstrand von Rio de Janeiro. Herzlichen Glückwunsch John John!

Auch im OTRO MODO Surfcamp gibt es News. Auf der Facebook Fanpage unseres Partners Blue Tomato könnt Ihr eine Woche im OTRO MODO Surfcamp auf Fuerteventura gewinnen. Klickt einfach auf http://www.facebook.com/Bluetomato!

Doch nun wie schon in der Überschrift angekündigt ein paar Neuigkeiten zum Stand Up Paddle Surfen.
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Wahrscheinlich wissen viele von Euch bereits was Stand Up Paddle Surfen oder kurz SUP ist. Für alle die es noch nicht wissen. Das SUP‘en ist eine Wassersportart, bei der der Sportler aufrecht auf einem Surfbrett steht und mit einem Stechpaddel Vortrieb zur Fortbewegung erzeugt. Die Ursprünge des sportlichen SUP liegen weit zurück in der Geschichte der polynesischen Inselvölker. In der Moderne wurde es von den Beachboys auf Hawaii neu belebt.

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SUP ist Natur pur, SUP ist fantastisches Fitnesstraining (Kraft, Ausdauer, Koordination insbesondere Gleichgewichtsschulung), SUP ist ein hervorragender Familiensport, SUP ist ein faszinierender Wellenritt!
…und vor allem SUP geht überall wo Wasser ist. Es muss nicht immer der Atlantik sein, die Einsatzmöglichkeiten sind sehr flexibel und unabhängig von Wind und Wellen.

Markus Heinrich ist lizenzierter Personal Trainer, Sport Guru und Surf Junky. Neben dem Windsurfen und Wellenreiten widmet er sich seit geraumer Zeit dem Stand Up Paddle Surfen und hat sich mit dem Projekt http://www.sup-mainhattan.de/ eine Plattform geschaffen um seine Begeisterung für’s SUP mit anderen zu teilen.

“SUP ist eine rasant wachsende Sportart. Es ist für jedermann in seinen Grundzügen - unter fachlicher Anleitung - leicht zu erlernen.
Steht auf und nutzt die ungeahnten Möglichkeiten, die Euch das SUP zu bieten hat! Auf dass der Funke Flammen schlägt und die drei Buchstaben „SUP“ eine ebensolche Faszination auf Euch ausüben , wie auf mich. Wir sehen uns auf dem Wasser!”

Schaut doch mal vorbei bei http://www.sup-mainhattan.de/

Viele Grüße von Fuerteventura
Eure OTRO MODO’s

Weltrekord bei den Billabong XXL Global Big Wave Awards

Sonntag, 06. Mai 2012

Garrett McNamara holt mit einer gesurften 78 Fuss Welle (knapp 24 Meter) den Weltrekord bei den Billabong XXL Global Big Wave Awards 2012

Anaheim, 04. Mai 2012
Der Hawaiianer Garrett McNamara wird bei den Billabong XXL Global Big Wave Awards in Los Angeles mit dem Biggest Wave Award ausgezeichnet und bricht damit den Weltrekord für die größte jemals gesurfte Welle.
Auf fast 24 Meter wurde die Welle gemessen, die der 44-Jährige am 01. November 2011 in Paraia do Norte vor der Küste Portugals surfte.
Der bisherige Rekord lag bei 77 Fuss durch den Amerikaner Mike Parsons aus dem Jahr 2008. Die Höhe der Welle wird von einer Gruppe bestehend aus Big Wave Experten und professionellen Fotografen bestimmt, die die Wellen und die unterschiedlichen Winkel der Foto- und Videoaufnahmen vergleichen.

„Der Weltrekord bedeutet mir nicht viel, aber ich bin dennoch sehr dankbar“, sagte McNamara im Anschluß. „Ich freue mich für das Städtchen Nazaré, Portugal und meine Freunde und Familie, die ich mittlerweile dort habe.
Ganz Portugal hat gerade eine schwere Zeit und ihnen mit diesem Weltrekord etwas zurück zu geben ist für mich wichtig.
Ich hatte keine Ahnung, dass es die größte Welle ist, die je gesurft wurde.
Wie misst man die Höhe einer Welle? Es ist alles immer subjektiv.
Aber ich muss gestehen, dass ich in dem Moment, als sie meinen Namen genannt haben, ein Gefühl hatte, wie ich es bei keiner Welle hatte, die ich dieses Jahr bisher gesurft bin.“

Neben dem Award für den Weltrekord gewann McNamara auch den Preis für den schlimmsten Sturz (Verizon Wipeout of the Year) auf einer Welle, die er im Januar vor Maui, Hawaii surfte.
„Jaws ist groß und kraftvoll, aber die Welle (Teahupoo), die Bruce und Nathan auf Tahiti gesurft sind, ist viel gefährlicher.
Die Frage ist wirklich, wie man sterben möchte. Willst du ertrinken oder über das Riff gezogen werden? Wenn Du über das Riff gezogen wirst, bist Du tot.
Beim Ertrinken sind die Chancen zu überleben viel höher.
Du bist unter Wasser, und dann kommt dein Freund auf dem Jetski und zieht dich raus.
Man muss sich entscheiden, wo man sich unter diesen Umständen wohler fühlt.“

Nathan Fletcher (USA) ist der zweite große Gewinner der Billabong XXL Global Big Wave Awards 2012. In drei Kategorien konnte der 35-Jährige sich gegen die ebenfalls nominierte Konkurrenz behaupten. Mit einer Welle in Teahupoo, Tahiti gewann der Kalifornier den Monster Tube Award sowie den mit US$ 50.000 dotierten Ride of the Year. Für seine gesamte Leistung in den vergangenen zwölf Monaten wurde Fletcher zusätzlich mit dem Surfline Best Performance Award ausgezeichnet.
„Ich habe unter keinen Umständen erwartet hier nominiert zu sein und schon gar nicht drei Awards zu gewinnen“, sagte Fletcher. „Stoked. Diese Welle auf Tahiti war pures Schicksal. Plötzlich kam sie aus dem nix, und ich war der Glückliche, der sie erwischte. Es war Schicksal, die Geschichte mit Sion und all das zusammen. Ich kann es nicht glauben und sehe es als Ergebnis harter Arbeit. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Der Hawaiianer Dave Wassel sicherte sich den prestigeträchtigen Monster Paddle Award, bei dem der Surfer ausgezeichnet wird, der die größte Welle nur mit der Hilfe seiner Arme anpaddelt und auf die Unterstützung eines Jetskis verzichtet.
„Dieser Award ist für mich wie eine Auszeichnung für das Lebenswerk“, sagte Wassel. „Ich benutze meine Arme seit meiner Geburt, und ich bin sehr stolz diesen Award gewonnen zu haben. Wenn ich sehe, wer um diesen Award kämpft, muss ich gestehen, dass es für mich die wichtigste Auszeichnung ist. Wenn ich 40 bin werde ich mich vielleicht auch mit einem Jetski in Wellen ziehen lassen, aber soweit ist es noch nicht. Ich arbeite nur mit dem, was Gott mir gegeben hat.“

Bereits zum fünften Mal gewann Maya Gabeira den Girls Best Performance Award. Die Brasilianerin ist damit mit Abstand die erfolgreichste Big Wave Surferin. Zwischen 2007 und 2010 sicherte sich Gabeira den Siegerscheck für diese Kategorie bei den Billabong XXL Global Big Wave Awards viermal in Folge.
„Es ist eine große Überraschung für mich“, sagte Gabeira. „Dieses Jahr war vermutlich das Beste im Frauensurfen. Ich fühle mich sehr geehrt gewonnen zu haben. Der Sport hat sich so sehr entwickelt. Ich komme seit sechs Jahren her und normalerweise stechen ein oder zwei Surferinnen heraus, aber in diesem Jahr waren alle fünft Nominierten auf Augenhöhe.“

Die Billabong XXL Global Big Wave Awards wurden am 04. Mai 2012 in Los Angeles zum zwölften Mal verliehen. Die Show wurde von Surflegende Mark Occhilupo und Alex Grey moderiert.

Zusätzliche Informationen zu den Billabong XXL Global Big Wave Awards sowie Videos und Fotos gibt es unter www.billabongxxl.com.

Weisswasser, Wellenreiten und Wunderkinder- Kapitel 11

Samstag, 25. Februar 2012

März/April 2006 Kapstadt, eine Surfreise

Seit meinem ersten Surfversuch im Surfcamp auf Fuerteventura sind ein paar Monate ins Land gegangen.
Es haben sich viele Freundschaften entwickelt, ein guter Film ist entstanden, unzählige Fotos wurden geschossen und die Gier nach ME(E)HR lässt mich nicht ruhen.

Wenn man surft und einen diese Todsünde einmal am Wickel hat, muss man ihr leider nachgeben und mindestens einmal im Jahr einen dieser wunderschönen Orte auf der Welt besuchen, an denen man jener verrückten Sportart (dem Wellenreiten) nachgehen kann.

Meine Sms lautete „ Aloha Carla, ich brauche einen Surfplan, meld dich mal- die Tine aus Berline..“ Lustig…Total kreativ…Aber es hat gereicht:
Die Antwort bestand aus mehreren Telefongesprächen und einer längeren Internetrecherche.
Immer noch Mitarbeiter ein und derselben Airline, haben wir die “Qual der Wahl”.
Die Welt liegt uns zu Füßen, nur die Zeit nicht so ganz.
Portugal ?, Frankreich ?, Nordspanien ? wieder die Kanaren ? Kapstadt ?
Der Impfungen und der längeren Vorbereitungszeit wegen, klammern wir den asiatischen Luft- und Wasserraum erst einmal aus.
Mein letzter Urlaub in Thailand hat einen nicht ganz unerheblichen Impfapparat nach- bzw vor sich gezogen, der mich bereits vor der Reise das halbe Urlaubsgeld gekostet hat.
Nach 5 Telefonaten und einem TV Bericht über ein Surfamp in Südafrika steht fest:
Wir fliegen nach Kapstadt.
Das Camp dort verheißt nette Menschen, sieht phantastisch aus und ist in deutscher Leitung. Letzteres ist zwar nicht ausschlaggebend, erleichtert uns jetzt aber in der kurzen Vorbereitungsphase eine Menge Existentielles.

In Sache Standbyfliegen ist Kapstadt allerdings neben Bangkok so ziemlich das Gewagteste, was man sich erdreisten kann per Warteliste zu bereisen.

Am Morgen des 31.03.2006

stehe ich noch ohne Surfboard, dafür aber mit viel Gepäck- wie immer- am Flughafen Berlin Tegel (dem wahrscheinlich kleinsten Hauptstadtflughafen der Welt) und hoffe, dass ich NUR das eine, nämlich mitgenommen werde. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Maschine sieht gut aus.
Das sagt man so, wenn man sich die Kapazitäten ansieht und den Wind des Optimismus riechen darf.

Die unattraktive Zeit um nach Frankfurt meinem Umsteige- und Carlatreffpunkt zu reisen, könnte mir jetzt zugute kommen.
Während ich in Berlin ungeduldig von einem Fuß auf den anderen trete, schwitzt Carla in einer Prüfung in Frankfurt und dürfte somit ähnlich nervös sein.
Ich sehe mich schon einchecken- endgültig- da wird es plötzlich sehr schnell sehr, sehr voll an meinem Schalter.
Mit meinen nichtvorhandenen französischen Sprachkenntnissen, entschlüssele ich neben „Merci“ und „mierde“ wenig, kann aber zuordnen, dass ersteres die sagen die einchecken und letzteres die brüllen, die nicht einchecken.
Ich stehe auch irgendwo da und sehe meine Möglichkeiten auf eine Vokabel zwischen “merci” und “mierde” endgültig wegschwimmen, da werde ich aufgerufen.
Aus irgendeinem mir nicht erfindlichen Grund habe ich mal wieder mehr Glück als Verstand und werde auf einen der allerletzten Plätze dieser jetzt übervollen Maschine gestopft.
Wie ich später erfahren soll, handelte es sich um den Ausfall zweier anderer Zubringer mit Ziel – wen wundert’s? – Paris. Ergo wurden aus drei Maschinen eine gemacht- und wieder “Ergo” schimpft und lobt alles auf Französisch.
Ich verstehe kein Wort und habe schon jetzt ein Gefühl von Ausland, allerdings nicht von dem Ausland, in das ich- mit einem Glück, das mir hoffentlich weiterhin treu bleibt- schon demnächst einreisen werde.

Da solche Sachen wie Flugzusammenlegungen immer eine Kette von Ereignissen nach sich zieht, suche ich in Frankfurt FRA erst mal meinen- ich korrigiere- meinE Koffer. Flugnummer? Gepäckband? Ich checke gar nichts. Für welche der drei Flugnummern haben die sich hier entschieden ? Muss ich jetzt die Quersumme bilden? Einen Mittelwert errechnen ? Welches Band kann ich mir aussuchen? Das Schönste? Das Längste? Das Französischste?
Ich bemerke scharfsinnig, dass ich inzwischen alleine mit zwei weiteren Kofferhoffern am doch augenscheinlich falschen Band stehe, als das letzte Gepäckstück seine Runde dreht.
Ich habe noch ein bisschen Zeit, wirklich nicht viel und werde langsam nervös, da sehe ich durch einen optischen Zufall (Spiegelung in der gegenüberliegenden Klotür) meine Fundstücke an einem weit entfernten Band ebenfalls seine einsamen Runden drehen.
Spontan entwickle ich sehr große Freude und mache einen beherzten Schritt in die richtige Richtung. Dort sammle ich meine vermissten Habseligkeiten im Eiltempo ein und mache mich- jetzt aber rubbeldiekatz- auf den Weg zu dem Schalter, an dem ich auf eine hoffentlich pünktliche und positiv prüfungserleichterte Carla treffe.
Vorher mache ich noch einen Schlenker über einen der immer großartig sortierten Flughafenbuchläden.
Ich entscheide mich für ein Buch über „Körpersprache“ und ein weiteres über Kapstadt, danach bewege ich mich in Richtung Abflugort. Ich komme nur bis vor den Buchladen.

Irgendsoein Typ lässt mich nur dann weiter gehen, wenn ich ihm nochmal??? hier??? meine Boardkarte zeige.
Alle anderen Menschen um mich rum dürfen auch so weitergehen.
Ich fühle mich unnötig statistisch erhoben, fummle umständlich nach meinen Dokumenten und drücke sie dem Offiziellen, der sichtlich genervt ist, in die Hand.
Macht nichts, ich habe Urlaub und einer meiner Grundsätze lautet: Im Urlaub gibt es keinen Stress!
Nach einer stressresistenten “Zurückfummelei”- denn, natürlich bin ich im Besitz einer gültigen Boardkarte- mache ich mich dann endlich auf den Weg.

Carla ist noch nicht da. Ich erspähe eine Bank mit Blick auf den Schalter und entscheide mich spontan fürs Rumsitzen und Warten. Etwas anderes bleibt mir auch kaum übrig.
Mit einem kleinen Unbehagen registriere ich ein erhöhtes Passagieraufkommen vor dem Schalter unserer gewünschten Maschine.

Ich hätte mich wohl besser woanders hingesetzt, denn es ist nicht gerade beruhigend mit anzusehen, wie voll es zu werden scheint.
Besonders beunruhigend ist dieser Umstand, wenn man Größen und Mengen nicht einschätzen kann. So wie ich.
Die Maschine erscheint mir vergleichsweise mickrig im Gegensatz zu der Menge von Menschen, die gerne einsteigen möchten.
Wieder plane ich eine Alternative und seh mich in Frankfurt Äppelwoibembelsche heben und den blauen Bock besuchen.
Eine kurze Kindheitsepisode lang rast Heinz Schenk an meinem inneren Auge vorbei.
Den gab es immer bei der Oma mütterlicherseits und zwar an JEDEM Samstag Abend an dem nicht Winnetou und nicht Bud Spencer & Terence Hill kamen.
Nach ‘nem ordentlichen Stück Torte und vor dem Gang ins gebügelte Bettzeug.

Ich starre abwechselnd in die Richtung aus der ich Carla vermute, wieder zum Schalter und zwischendurch in eins meiner neuen Bücher, dem ich zu diesem Zeitpunkt jedoch nur fahrig ein paar Bilder entnehmen kann.
Endlich!! 10 Minuten später sehe ich Carla mit fliegender Frisur auf mich zustürmen, das heißt zunext vorbei.
Als wir uns dann endlich haben, entschließen wir uns dazu gemeinsam ein bisschen schneller zu handeln und stellen uns zackig in eine sehr deutsche- Reihe. Das sage ich so, weil ich das Thema „Anstellen“ noch ganz anders kennenlernen werde. Carla ist durch die Prüfung gefallen, dafür bekommen wir einen Platz auf der Maschine, nebeneinander.
Alles hat seinen Preis. Die Economy Class der Airline mit der wir heute fliegen ist überraschend anders- besser, als alle Economy Classes, die ich bisher gesehen habe.
Der Touchscreen bietet so viele Variationen zum Tatschen, dass ich am Ende keinen Film zu Ende gesehen habe.. Vielmehr kenne ich jeden Sender und habe in alles mal reingesehen.
Wer die Wahl hat…

Noch dazu sitzen wir in der Notausgangreihe und können uns über mangelnde Bewegungsfreiheit im Fußraum wirklich nicht beklagen.
Es muss eine wichtige Prüfung gewesen sein, die Carla da versemmelt hat.
Alles ist perfekt, ein großartiger Beginn für die Reise auf einen anderen Kontinent.
Wir gönnen uns ein Bier, lehnen uns zurück und schauen jeder auf seinem eigenen Bildschirm in das jeweils Ertatschte. Hoch lebe dieser Flug. Here we go- Richtung Capetown- Südafrika
8 Stunden später steigen wir etwas zerknittert- ich ein bisschen mehr als Carla- denn die kann in Flugzeugen schlafen- aus der Maschine.
Die warme Luft und das gleißende Licht des noch sehr jungen Morgens heißen uns willkommen.
Wir sollen abgeholt werden.
Ich halte Ausschau nach Claus einem der Jungs vom Surfcamp, welches wir ausgewählt haben.
Da Claus so blond ist wie ein Weizenfeld, sollte es nicht allzu schwer sein, ihn schnell zu finden.
Wenn jemand aber nicht da ist, ist es allerdings schwer diesen Jemand zu finden.
Es ist 6 Uhr in der früh, als ich eine Sms verschicke und um Gehör sowie Abholung bitte.

Die Antwort lautet „ Was gibt es denn so früh am Morgen? „ Ich schreibe zurück „Uns“. 30 Minuten später steht ein verstrubbelter Blondschopf vor uns, der noch lange nicht so wach ist, wie wir.
Mit samt Geraffel steigen wir in seinen alten VW- Bus und steuern zunächst einen deutschen? Bäcker an.
Ich bin müde, mir soll es recht sein. Satt bin ich noch vom Flug, gönne mir aber dennoch ein „deutsches“ Schokobrötchen in Erwartung irgendeiner sensationellen Entdeckung.
Die bleibt aus.
Ich werde nur noch müder. Claus’ alter VW Bus fährt uns durch die Landschaft des morgendlichen Südafrikas.
Es sieht zunächst nicht viel anders aus, als bei uns.. kann aber auch an meinem nicht mehr vorhandenen Urteilsvermögen liegen.
Man hätte mich auch in der Tundra aussetzen können.
Ich würde jetzt alles für ein Surfcamp halten.
Ich bin froh, dass ich nicht fahren muss, in Kapstadt herrscht Linksverkehr.
Eine Sache, die mich gerade noch zusätzlich verwirrt.

Nach einiger Zeit - 1 Stunde? - erreichen wir die Dolphin Road.
Was für ein schöner Name. Wäre das nicht eine Adresse für mich? Unterwegs kann ich noch einen schnellen Blick auf das Wahrzeichens Kapstadts werfen: den Tafelberg.
Der Ozean begleitet uns nun auch schon eine ganze Weile und erfreut stelle ich fest, dass er nur wenige Meter Fussmarsch von unserer Unterkunft entfernt liegt und dass weiter draußen sensationelle Wellen brechen.
Ebenfalls sensationell ist der enorme Wind, der uns bei Verlassen des Busses unsanft hinaus reißt.
Claus assistiert uns- für seinen Zustand doch recht fix- dabei unser mehr oder weniger wegfliegendes Gepäck unter ganzem Körpereinsatz in die Hand zu drücken und zeigt uns im Schelldurchlauf wo wir etwas finden, wenn überhaupt und wo wir schlafen werden, wann auch immer.

Das Hostel ist phantastisch. Mehrere kleine, ausgesprochen liebevoll gestaltete Bungalows reihen sich neben und umeinander.
In dem eher unauffälligen Hof, hätte man niemals vermutet, dass sich dahinter eine solche Oase verbirgt.
Die Küche ist ein offen gestalteter Raum, die sich nahtlos an ein Zimmer mit Kamin und hübschen Sitzgelegenheiten reiht.
Da sich derzeit mehrere, aber trotzdem eher weniger Bewohner hier aufhalten, finden wir mühelos einen Schrank in der Küche in dem wir unsere noch nicht vorhandenen Lebensmittel verstauen könnten.
Hinter dem Kaminzimmer befindet sich eine kleine Terrasse mit Pool und einem Platz zum Grillen.
Die Südafrikaner nennen das Barbeque “Braai”. Also einen Platz fürs Braai.
Ich freue mich über die Wahl unserer Unterkunft und bin gespannt, wer hier noch so alles wohnt. Einige alte VW Busse stehen vor unserem Fenster.
Vorerst sehnen wir uns nach unseren Betten und verschwinden für die nächste Stunde in unserem kleinen, stylischen Bungalow.
Ich bin so müde, dass ich nicht mal meiner üblichen Angst verfalle, ich könnte etwas verpassen und schlafe fast umgehend ein.
Die bereits erwähnte Stunde später wachen wir beide etwas mitgenommen auf.
Ich bin bereits wieder wach genug, um Angst zu bekommen, das mir etwas entgehen könnte und springe draufgängerisch aus meinem südafrikanischen Leihbett.
Mit nur einer Stunde Zeitunterschied zu Mitteleuropa- während der Sommerzeit herrscht sogar Zeitgleiche- haben wir kein Problem, einfach dort weiterzumachen, wo wir aufgehört haben.
Es ist 16:00 Ortszeit, 15:00 in Berlin, Zeit eine Runde durch den “Ort” zu drehen, um uns wenigstens einige wenige Frühstücksmittel und etwas Wasser zu besorgen.
Als ich den Vorhang zur Seite ziehe, bemerke ich dass jemand an einem der VW Busse werkelt. Spontan beschließe ich ein paar Minuten mehr Zeit auf mein Äußeres zu verwenden.
Wow…Halleluja! Hoch lebe Kapstadt!
Ich freue mich über so attraktive Mitbewohner und Carla pfeift ebenfalls leise durch die Zähne, als sie unseren ersten Nachbarn erblickt.
Schön, sportlich und einen schönen, sportlichen VW Bus. Was will man- zumindest auf den ersten Blick mehr ? Egal.
Wir müssen los.
Dass wir dazu besser nicht unser ganzes Bargeld mitnehmen und die dicke Kamera auch zunächst im Zimmer lassen, wissen wir von Claus, der uns neben seiner kleinen Führung auch ein paar wissenswerte Kleinigkeiten über die unmittelbaren Nachbarn erzählt hat.
Wegen der immensen Unterschiede von Arm und Reich kommt es leider immer wieder zu Überfällen.
Wir beherzigen seinen Ratschlag, gehen aber vorurteilsfrei und wenig ängstlich an die Sache heran. Ich freue mich, dass ich Gast in diesem Land sei darf und vergesse das Ganze soweit man es nur vergessen kann.
Wir schlendern durch den herrlichen Sand am Ozean entlang.
Die Silhouette des Tafelberges ist majestaetisch.
Bei guten Sichtverhältnissen kann man sogar bis nach Robben Island schauen, wo Nelson Mandela 27 lange Jahre seines Lebens in Haft verbracht hat.. Heute ein Natur- und Nationaldenkmal
Robben Island ist allerdings auch noch für etwas anderes berühmt: Robbenkolonien.
Robben sind putzig anzusehen und lecker für die, die in der Nahrungskette weiter oben stehen.
Ergo sind auch genau diese dann da, wenn der Magen knurrt.
Irgendwie weiß man das, ignoriert es aber auch ganz gerne, vor Allem dann, wenn man von seiner Zeit ganze zwei Portionen im Jahr am Meer verbringen kann.
In meinem Fall wirkt hier einfach mal Verdrängung.
Vor der Kulisse von Kapstadts Wahrzeichen- dem Tafelberg- können wir Surfer erkennen.
Die Welle scheint weit draußen zu brechen, man sieht nur kleine schwungvolle Punkte, die sich mit dem Shape der Welle bewegen.
Man müsste schon einen Außenborder mitnehmen, um schneller zu seine, als die großen, weißen Robbenfreunde.
Ich beschließe während dieser Reise mal nicht in meinen Neoprenanzug zu pullern- und wenn ich platze.

Wir kaufen 1 Flasche Rotwein und diverses Zeugs, was ich in Deutschland noch niemals probiert oder je in Zusammenhang mit einem Lebensmittelladen in Verbindung gebracht hätte.
Eine der schönen Nebenerscheinungen beim Reisen.
Ich liebe Supermärkte in anderen Ländern.

Dabei fällt mir auf, wie teuer hier die Lebensmittel sind.
Zumindest die, die wir mögen und brauchen.
Ich bin ein bisschen schockiert, denn noch auf dem Flug hierhin ist mir mehrfach der Gedanke gekommen, nach Südafrika auszuwandern.
Ich muss dazu sagen, dass unsere Firma eine Zweigstelle in Downtown Kapstadt hat und möchte mich gleichzeitig davon distanzieren verrückt oder weltfremd zu wirken.

Die Idee beschäftigt mich seit Wochen und ein bisschen erhoffe ich mir von dieser Reise, dass ich an ihrem Ende weiß, ob und wo ich wenigstens eine Zeit meines Lebens verbringen könnte, außer in Deutschland.
Bisher weiß ich lediglich, dass es ein Ort sein muss, an dem es Wellen gibt.
Als wir mit zwei Tüten den Seven Eleven Shop wieder verlassen, ist vom Tafelberg nichts mehr zu sehen. REIN GAR NICHTS! Die Sicht ist gut, aber der Berg ist verschwunden.
Ich drehe mich um, schaue fragend- zumindest habe ich das Gefühl, dass ich fragend schaue.
Wahrscheinlich sehe ich in diesem Moment ziemlich desorientiert aus- fühlt sich zumindest so an.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Touristen im Jahr statistisch genau dieselbe Bewegung machen und dabei genauso bekloppt aussehen.
Vielleicht haben wir durch den entgegengesetzten Ausgang den Laden verlassen ?! Es gibt keinen entgegengesetzten Ausgang.
Na, Shit happens. Vielleicht erklärt sich das Phänomen ja von selbst.
ABER: In Anbetracht der Tatsache, dass wir lediglich 10 Minuten im Geschäft und damit ausser Sichtweite des Gesteinmassivs verbracht haben, ist uns beiden etwas wunderlich zu Mute.
Wie kann etwas so großes in so kurzer Zeit einfach so verschwinden?
Ich bin zu müde um vernünftig nachzudenken, bemerke aber trotz dieser Tatsache und für meine Verhältnisse dann doch noch relativ zügig, dass das Meer- und nur das Meer- in dichten Nebel gehüllt ist: Seafog. Never seen.
Eine typische Wettererscheinung für diese Region und Jahreszeit.
Den Tafelberg hat es auch gleich mit verschluckt. Na dann Mahlzeit.
Unheimlich, wie schnell es so nebelig geworden ist, dass man draußen auf dem Ozean- und nur dort- die Hand nicht mehr vor Augen erkennt.
Noch unheimlicher, dass man alles andere jenseits der Wassergrenze bestens sehen kann.

Ich stelle mir vor jetzt auf meinem Surfboard zu sitzen. Seltsame Vorstellung. Ich projeziere noch eine spitze Rückenflosse in dieses Szenario und mein Kapstadt- Supergau ist perfekt.

Wir machen uns auf dem “Heimweg”.
Es ist kühl geworden und der Wind hat ein wenig zugenommen.
Mit jedem Schritt in Richtung Hostel lichtet sich der Nebel ein wenig und gibt die Sicht auf Kapstadts Wahrzeichen wieder frei. Na, Gottseidank- was man nicht sieht, glaubt man ja oft nicht.

Wieder wundere ich mich über die Geschwindigkeit mit der diese erneute Umgebungsänderung von statten geht.
Nach der Mitte des Weges bleiben wir stehen.
Die Stimmung ist seltsam und man könnte meinen, der Nebel verschluckt auch jedes Geräusch.
Um mal wieder wirklich alles festzuhalten mache ich ein paar Photos. Ich weiß, Geräusche kann man nicht einfangen, aber wenn ich mir die alten Bilder von manchen Situationen heute ansehe, ist es…als erlebe ich sie noch einmal. Diese Szene möchte ich immer wieder erleben.
Sie ist gruselig und wattig, pastellgelb und ruhig.
Das Bild fühlt sich an wie ein sanfter Vollrausch.
Die Sonne geht jetzt langsam unter und in der Kombination mit dem vielen Wasserdampf entsteht ein weiches Licht, welches ich in dieser Art noch niemals zuvor gesehen habe. Eine eigenartige aber wunderschöne Atmosphäre. Fast ein bisschen impressionistisch. Van Gogh hätte sicher sofort jeden verfügbaren Pinsel ausgepackt.
Ich weiss nun warum dieser Ort so viele Photographen, Sonnenuntergangsjünger und heiratswillige Paare anzieht und ergebe mich heute zum ersten Mal bedingungslos einer von Südafrikas vielen wunderschönen Facetten.
Carla und ich frieren wie zwei Sommeridioten- wir sind natürlich viel zu dünn angezogen- wollen aber diesen Moment noch nicht so bald verlassen.
Wir beschließen unsere Flasche Wein gleich hier zu öffnen. Den Korkenzieher haben wir in weiser Voraussicht schon vorher eingesteckt…Man kann ja nie wissen.. Und so sitzen wir mit den Zähnen klappernd, von Ergriffenheit gepackt im eiskalten Sand von Tableview am Bloubergstrand und freuen uns, dass wir hier sind. Der erste Abend kann beginnen.

Als wir ins Hostel kommen hauen wir uns erneut auf Ohr.
Wir erwachen erst wieder, als es ordentlich kracht und donnert. Gewitter? Der Tafelberg ist umgekippt? Nein, wir haben das letzte Land in der WM der Feuerwerke verpasst. Verschlafen.

Bloubergstrand- Kapstadt

Bloubergstrand- Kapstadt

Weisswasser, Wellenreiten und Wunderkinder- Kapitel 9

Freitag, 09. September 2011

16.10.2005 07:30

Wie immer erwache ich als erste und krieche direkt aus meinem Zelt ins Leben.
Der Morgen ist noch jung und frisch und so fühle ich mich auch: jung und frisch.
Die Sonne steht bereits am blauen Himmel.
Ich freue mich über soviel Platz in den Waschräumen und zelebriere meinen Aufstehprozess.
Allerdings habe ich Pascal unterschätzt. Pascal ist Schwimmlehrer für Kinder, wohnt auch im Camp, muss meistens bereits um 08:00 in irgendeinem Hotel sein und kann zu schrecklich frühen Zeiten bereits schrecklich viel reden.
Ich habe mir schon immer Gedanken gemacht, warum ich eigentlich so gerne soviel früher als andere aufstehe. Ich glaube einer dieser Gründe ist, dass ich morgens erst mal mit mir selbst ins Reine kommen muss. Das geht aber nicht, wenn ein anderer noch früher aufgestanden und bereits mit sich im Reinen ist. (weiterlesen…)

Kelly Slater gewinnt den adrenalinreichsten Billabong Pro Tahiti der Geschichte

Dienstag, 30. August 2011

Kelly Slater (USA), der zehnfache Weltmeister im Wellenreiten, hat in der vergangenen Nacht den Billabong Pro Tahiti gewonnen.
Der 39-Jährige besiegte in den sechs Fuß hohen Wellen (zirka 2m) im Finale den jungen Australier Owen Wright.
Slater erreichte im letzten Heat des Events mit seinen zwei besten Wellen 18.43 Punkte (maximal 20 Punkte) und behauptete sich so knapp gegen Owens Ergebnis von 17.10 Punkten.

„Ich denke, dass ich seit dem Halbfinale auf dem richtigen Weg war“, sagte Slater.
„Ich bin im Finale bei einigen Wellen gestürzt, die mir vielleicht sogar noch mehr Punkte eingebracht hätten.
Damit hatte sich der Druck für mich erhöht und Owen konnte vielleicht etwas befreiter surfen.
Er erwischte dann diese eine richtig große Welle, die ihn vermutlich ziemlich nah an die benötigte Punktzahl brachte, um noch zu gewinnen.
Die Bedingungen waren die besten, in denen dieser Event jemals stattgefunden hat.
Es war eine phänomenale Woche.“

Slater übernimmt mit seinem Sieg in Tahiti die Führung in der Gesamtwertung im Rennen um die Weltmeisterschaft. Seine engsten Verfolger sind der Südafrikaner Jordy Smith und der Australier Joel Parkinson auf den Plätzen Zwei und Drei.

Die Bedingungen an den vier Wettkampftagen des diesjährigen Billabong Pro Tahiti hätten unterschiedlicher nicht sein können.
Nachdem die erste Runde vor zehn Tagen in perfekten 1,5m bis 2m Wellen gesurft wurde, warteten die Verantwortlichen fast eine ganze Woche auf das Eintreffen einer lange angekündigten Dünung aus den Tiefen des Pazifischen Ozeans.
Am vergangenen Freitag wurde dann die zweite und dritte Runde in den Vorboten dieses Swells in 2,5m bis 3m Wellen gesurft.
Am vergangenen Samstag musste dann aus Sicherheitsgründen der Contest ausgesetzt werden und die Big Wave Experten ließen sich mit Hilfe von Jetskis in die 5m bis 7m Brecher ziehen (Tow-In). Sonntag konnte der Wettkampf mit der abnehmenden Dünung (2,5m bis 3m Wellen) fortgesetzt und am gestrigen Montag abgeschlossen werden.

Eine besondere Ehrung erfuhr der Franzose Jeremy Flores, der mit dem erstmals verliehenen „Andy Irons Commitment Award“ ausgezeichnet wurde. Flores zeigte während des gesamten Events die konstanteste Leistung und erreichte in der fünften Runde einen perfekten Heatscore von 20 Punkten. Die Auszeichnung wird in Erinnerung an den im vergangenen November verstorbenen Vorjahressieger des Billabong Pro Tahiti und dreimaligen Surfweltmeister, Andy Irons (HAW), verliehen.

„Andy (Irons) bedeutete Alles für mich“, sagte Flores. „Er war die Person, zu der ich mein ganzes Leben lang aufschauen werde.
In großen Wellen, in allen Wellen, er war immer der Beste, und heute diese Auszeichnung zu erhalten bedeutet mir sehr viel. Er hat alle Surfer auf der Tour inspiriert und hier in Tahiti war er für mich eine ganz besondere Inspirationsquelle. Ich bin mir sicher, dass ihm dieser Event sehr gefallen hat. Danke, Andy.“

Der Billabong Pro Tahiti ist die fünfte von insgesamt elf Veranstaltungen im Rahmen der Weltmeisterschaft im Wellenreiten der ASP (Association of Surfing Professionals).
Die Welle von Teahupoo bricht über einem messerscharfen, tropischen Riff, das durch Süßwasser aus den Bergen im Zentrum der Insel gespeist wird.
Die Welle zeigt ihre Perfektion bei einer West- bis Südost-Dünung mit einem Wind aus Nordost.
Sie kann leicht bis 18 Fuss (ca. 5,5m) erreichen und bricht dann nach links über dem knietiefen Wasser auf das Riff.
Jeder Sturz und jede falsche Entscheidung beim Surfen dieser Welle kann fatale Folgen haben.

Unter www.billabongpro.com können das Finale und alle Heats der vorangegangenen Runden nochmals als Video abgerufen werden.
Kommentare, Analysen zu jeder gesurften Welle, Highlight-Videos und jede Menge Bildmaterial vom Contest und von der Tow-In Session vom Samstag sind dort ebenfalls zu finden.

Billabong Pro Tahiti schickt die 32 besten Surfer der Welt in die gewaltigste Wasserröhre der Weltmeisterschaftstour

Mittwoch, 17. August 2011

…vom 20. bis 31. August 2011 treffen die 32 besten Surfer der Welt und vier Wildcard-Surfer beim Billabong Pro Tahiti im Südpazifik aufeinander.
Die fünfte von insgesamt elf Veranstaltungen im Rahmen der Weltmeisterschaft im Wellenreiten (WCT) findet am berühmt berüchtigten Riff von Teahupoo im Süden der Pazifikinsel Tahiti statt. (weiterlesen…)

Beachcleaning und Wellenreiten Juli 2011

Dienstag, 09. August 2011

Hallo Ihr Lieben,

wie jeden Monat gibt es auch an dieser Stelle wieder ein paar Neuigkeiten rund um unser Leben und Schaffen auf der Insel.
Nachdem ich den Juni bereits in den Himmel gelobt , Ereignisse, Festlichkeiten und Wellen verehrt und dem Wettergott ein Ständchen gebracht habe, bleibe ich dabei und singe 3 Halleluja auf den siebten Monat des Jahres. (weiterlesen…)

Beachcleaning und Wellenreiten Juni 2011

Dienstag, 05. Juli 2011

Hallo liebe Leute,

der Juni liegt hinter uns und mit ihm viele bewegte Stunden.

Ob vom Wind bewegt oder durchs Wasser geschaukelt, emotional oder elementar.
Bewegung gab es genug. (weiterlesen…)

Billabong Pro Jeffreys Bay

Mittwoch, 22. Juni 2011

…lockt die Surfelite im Juli nach Südafrika
Die Weltmeisterschaft im Wellenreiten und mit ihr die momentan 32 besten Surfer der Welt machen Station in Südafrika.
Vom 14. bis 24. Juli geht es beim Billabong Pro Jeffreys Bay um US$ 425.000 Preisgeld
und für den Sieger zusätzlich um 10.000 Punkte im Rennen um den Weltmeistertitel 2011. (weiterlesen…)

Beachcleaning und Wellenreiten Mai 2011

Montag, 30. Mai 2011

Hallo Ihr Lieben,
ich weiß, ich sage es jedes Mal, aber es ist wirklich erstaunlich, wie schnell ein Monat vergeht.
Das mal zwölf, macht wieder ein Jahr älter und so weiter.

Unser heutiger Gewinner heißt Vicy Reimer.
Herzlichen Glückwunsch liebe Vicy, Du kannst Dich über einen Gutschein über 3 Tage Wellenreiten mit uns freuen.
An dieser Stelle noch mal der Aufruf:
Schreibt uns Eure Erlebnisse, Feedbacks und Kommentare. Unter allen Einsendungen, verlosen wir jeden Monat einen Gutschein über 3 Tage Surfkurs.

Der Wonnenmonat Mai, mit viel Sonne, den ersten Surftagen in Folge ohne Neoprenanzug und einigen warmen Nächten, macht uns allen immer sehr viel Spaß.

Erstaunlicher Weise gab es sogar mehr Tage ohne, als mit Wind.
Unsere Hauswelle hat fast eine Woche lang alles gerockt und wir waren „gezwungen“ an einer Küste zu bleiben.
Wenn dies dem einen etwas zu wenig abwechslungsreich erschien, wurde er mit wunderschönen Wellen entschädigt, die man sogar zu Fuß erreichen konnte.

Aber es gab ihn auch wieder den einen von drei Tagen im Jahr, an denen einfach gar nichts geht.
Westküste zu groß, Ostküste zu klein. Der Swell ein wenig zu nördlich- Life is life.
Wir haben diesen Tag mit viel Eis bei unserer Lieblingseisdiele “Eisdealer” in Jandia und Theorie überbrückt und der Natur ihren Lauf gelassen.

Die Nächte wurden in den letzten Wochen auffallend oft im nahen Jandia durchgetanzt.
Schliesslich gibt es ja immer jemanden, den man verabschieden oder begrüßen muß ;)
Trotz der feuchtfröhlichen Stimmung haben es aber auch immer alle geschafft, jeden Morgen pünktlich und fröhlich zum Surfkurs anzutreten.

Unsere Yogakurse mit Caroline erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Es gibt wohl nichts besseres, als nach einem anstrengenden Surftag, seine müden Knochen zu dehnen und den Elementen zu lauschen

Am 29.05.2011 fand unser zweites OTRO MODO Surfcamp Beachcleaning statt.
Und auch dieses Mal kamen wieder fleißige Helferinnen und Helfer, um den Playa de Matas Blancas und den Playa de La Pared von ziemlich viel Zivilisationsmüll zu befreien.

c Pics by Tine Westphal

Vielen Dank an Cleanoceanproject, Cabildo de Fuerteventura, ALTABA und Reserva de la Biosfera.
Ganz besonderen Dank auch an die engagierte Gruppe um Monica Spezza, die bereits ihr zweites Beachcleaning organisiert hat und tolle Arbeitet leistet J
Die Initiative zu der Aktion um Playa de Matas Blancas ist allein ihr zuzuschreiben. Toll!

Während die Westküste zumeist mit dem angespültem Dreck der Schiffe zu kämpfen hat, ist die Ostküste eher das Opfer derer, die ihren Müll am Strand zurücklassen.
Dabei handelt es sich nicht immer „nur“ um Zigarettenkippen, die übrigens viele, viele Jahre benötigen, bis sie verrotten, sondern auch um so dezente Teile, wie Autoreifen und Metallschrott.
An dieser Stelle noch mal der Aufruf: Bitte nehmt Euren eigenen Müll immer wieder mit zurück.
Das Instant Karma wird es Euch beim nächsten Surf mit einer guten Welle danken ;)

Und das ist auch ein gutes Schlusswort.

Bis bald und bleibt uns gewogen

Tine & Christof, Bernardo, Raoul & Nina und Lennart


OTRO MODO Surfcamp