Blue Tomato Shop

Mit ‘Surfschool’ getaggte Artikel

Unser Surfcamp Sommer Team

Dienstag, 21. Mai 2013

Hallo,
heute möchten wir Euch an dieser Stelle mal unser neues Sommerteam 2013 vorstellen, das definitiv so gut wie ein “Schweizer Uhrwerk” funktioniert! 
Es ist jung, dynamisch, bunt aber vor allem hoch motiviert und hungrig! 
 (weiterlesen…)

Wellenreiten im Herbst im Surfcamp auf Fuerteventura

Dienstag, 04. September 2012

Hallo Surfer, Sonnenanbeter, Urlauber, Aussteiger, Lebenskünstler, Wassermänner und Strandbewohner,

hier mal wieder ein längeres Lebenszeichen von dem sandigen Fleck Erde vor der afrikanischen Küste. Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber ich kann Euch sagen, hier ist es sehr sehr heiß. Man möchte das Wasser eigentlich nur noch kurz zum Essen und schlafen verlassen. Glücklich wer diese warmen Tage am Strand verbringen kann, so wie wir :) …Glücklicher noch wer diese Tage mit vielen netten Menschen verleben kann. Getreu dem Motto: Last uns zusammen schwitzen, surfen und Spaß haben.

Nun ist der August vorbei und man kann rückblickend sagen: Es war ein sehr schöner Sommer. Vielleicht der schönste und beste von allen Sommern bis jetzt. Nette Menschen, gute Wellen, entspannte Stimmung und natürlich die eine oder andere Party in kurzen Hosen unterm Sternenhimmel. Also Zeit dafür sich ein mal bei allen Beteiligten unseres Surfcamp Teams zu bedanken: Danke Fabian, Danke Oscar, Danke Christian, Danke Bernardo, Danke Jasper, Danke Thjis, Danke Tine für die viele gute Laune, die professionelle Arbeit, die Geduld und die schöne Zeit mit Euch.

(weiterlesen…)

Wellenreiten im Surfcamp auf Fuerteventura - Heiße Tage im August

Montag, 06. August 2012

Hallo Surfer,

hier mal wieder ein kurzer Wochenbericht über das Leben auf einer Insel wo immer die Sonne scheint :)

Nach vielem Stocken und einigen Startschwierigkeiten hat der Sommer ja nun auch Deutschland erreicht - mehr oder weniger… Hier auf Fuerteventura ist die Freude über sonnige und warme Tage nach einer Weile nicht mehr so euphorisch wie in Deutschland (wo es ja oft mehr als ein halbes Jahr lang Schal- und Mützenwetter ist). Schon schade, denn was gibt es schöneres als von Sonnenstrahlen im Gesicht geweckt zu werden, kurze Hosen und Flip Flop zu tragen und Abends mit Freunden im Park oder an einem See zu sitzen. Gäbe es dann noch ein Meer mit so schönen Wellen wie hier im Atlantik, dann möchte man die Palmen schon fast wieder gegen einen Kiefern oder Eichenwald eintauschen…

Da es die Wellen aber nun mal nur hier im Atlantik gibt und eine Bommelmütze auf Fuerteventura selbst im Januar als modisches Asseccoire nur belächelt wird, sind wir doch nach wie vor sehr glücklich auf unserer kleinen gelben Insel mit dem großen blauen Meer.

(weiterlesen…)

Berliner Stadtgöre als Praktikant auf Fuerteventura

Samstag, 30. Juni 2012

…Ein Tatsachenbericht

Heute schreibt für Euch unser Praktikant Georg, der unser Team im Mai und Juni 2012 bereichert hat :
Vielen Dank, lieber Georg für Deine tolle und engagierte Arbeit und diesen sehr gelungenen Report.

Der Frühling in Berlin tritt in seine Hochphase ein.
Sich lautstark paarende Vögel, lustiger Pollenflug, wie Allergiker sich ihn in ihren schlimmsten Alpträumen ausmalen und Städter mit Flipflops unter den blassen Beinen bestimmen das Bild.
Auf dem ersten Mai treffen sich Polizei und “Party-Demonstranten” zu Haschen- und Wasserspielen und noch der kleinste Balkon ist groß genug zum Grillen und Bierchen trinken. Mit diesen Heimatimpressionen bestieg ich den Ferienflieger nach Fuerteventura, um dort für fünf Wochen im OTRO MODO Surfcamp zu arbeiten.

Der Weg vom Flughafen nach “Morrrro Chable” war mir schon von einem früheren Aufenthalt bekannt.
Jedoch wirkt die karge Landschaft auf mich beim Durchqueren noch immer fast surreal, verstärkt durch das Reiseführerwissen, dass hier vor ca. 500 Jahren die Kornkammer der Kanaren gewesen sein soll.
Als wir dann am Eingang nach Jandia am Sol Jandia Mar vorbeifuhren, war das sich aufbauende Strandpanaroma von Jandia eine echte Augenweide.
Schwenkte man den Blick während der Weiterfahrt dann nach rechts, sind es die im Hinterland aneinandergrenzenden Hotels weniger.
Umso gemütlicher Morro Jable, das noch ein natürlich gewachsener Ort ist.
Die Surfschule schließlich ist ein uriger und mit Liebe sowie handwerklichem Können gestalteter Laden in einer der Gässchen, die in der weiten Perspektive den Blick auf das Meer frei geben.
Die Surfschulautos stehen im gleichberechtigten Wettbewerb mit den Anwohnern um die Parkplätze, so dass es jeden Tag nach den Kursen spannend wurde, von wo die Bretter und Anzüge jetzt abgeladen werden sollten.
Meinem Praktikantenkollegen Fabian (der mit der Bratwurst im Mund, sorry Fabi, ich hatte leider kein vorteilhafteres Bild von dir) und mir war in der Surfschule unter anderem die Aufgabe zugeteilt, die Kurse zu planen.
Dabei gibt es schon einiges zu berücksichtigen, wie z.B. die tägliche Verschiebung der Gezeiten und den Könnensstand des einzelnen Surfschülers. Wer dann wann von wo abgeholt werden würde, war ebenfalls Gegenstand der täglichen Logistikaufgabe. Anbei haben wir unter anderem noch T-Shirts, Ketten, Gürtel und Bommelmützen verkauft, für jeden Fuerteventurabesucher ein unverzichtbares Accessoire!

Fabian & die Wurst

Fabian & die Wurst

Wir Bommelboys

Wir Bommelboys

Wenn man dann noch selber mit konnte, war es schon ein schönes Gefühl, alle beisammen zu haben und am Strand gemeinschaftlich die Bretter runter zu tragen.
Dabei wird einem klar: Es geht nicht nur darum, dass man mit einem Brett auf dem Meer rumrutscht, sondern es ist das Gesamterlebnis:
Erst das Eintauchen in die wilde Landschaft auf dem Weg zum Strand, dann das Erreichen des Ozeans, wo einem das Wellengeräusch entgegenbrandet, die gemeinsame Vorbereitung und schließlich der erste Kontakt mit dem Wasser.
Es ist, als würde man auf diesem Weg Stück für Stück den bisherigen Alltag hinter sich lassen.

Alles geht seinen Wellengang

Alles geht seinen Wellengang

Alltag Ahoi

Alltag Ahoi

Den Ozean habe ich als launisch erlebt: Mal war er gut gelaunt, mal war er aufbrausend, mal faul.
In jedem Fall waren alle froh, überhaupt im Wasser zu sein.
Wenn ich es schaffte, auch nur eine Welle zu stehen, dann war der Aufwand des Paddelns und manchmal Wasserschlucken’s J sofort gerechtfertigt! Den eigenen Inselalltag um viele bunte Facetten bereichern tun natürlich die Gäste. Die kommen aus allen Ecken Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, Niederlande, und und und… Jeder hat so seine Masche und seinen Humor, langweilig wird’s in jedem Fall nicht.
An einem Tag zum Beispiel verbanden sich moderner Surftrend mit bayrischer Tradition von Gamshut, Lederhosen und Schuhplattler.

stramme Wadln

stramme Wadln

Schuhgeplattl

Schuhgeplattl

Schön war auch, dass es sich altersmäßig ziemlich durchmischt hatte.
Natürlich waren es im Durchschnitt schon die Leute meiner Generation, aber auch die Älteren und die ganz Jungen wollten unbedingt Surfen bei uns lernen.
Es war schon sehr lustig, den Faxenclown für die Kids am Strand zu machen, fern jeglicher Büroarbeit.
Dabei hat übrigens jeder Strand seinen ganz eigenen Flair.
Zum Beispiel gibt’s am Playa de Garcey neben den bizarren Felsformationen links und rechts ein Schiffswrack, dass bei Ebbe teilweise sichtbar wird.
In den Felsen leben kleine Atlashörnchen, die sehr zutraulich sind.
Auf dem einen Bild frisst mopst mir eines gerade ein Stück Brot aus den Hand.
Auf dem anderen Bild sieht man, wie es das in meinem Schatten verputzt.

A-Hörnchen

A-Hörnchen

A- Hörnchen & Ich

A- Hörnchen & Ich

Ein kleiner, aber zum Glück nur einmalig auftretender Wehrmutstropfen waren die kleinen schlabbrigen Quälgeister im Wasser, die meinten, mit uns “Du bist’s”-Anschlag spielen zu müssen.
Als Abschluss zu den Strandimpressionen kann ich hier mal eine kleine Rätselfrage stellen: Zeigt der Bergweg nach Cofete mit der weiten Landschaft im Hintergrund die Ost- oder Westküste?
-

Cofete

Cofete

Abends kehrten wir, die Surflehrer, wie Praktikanten und unsere Gäste dann ins El Callao zu solider Livemusik ein.
Dabei zeigte sich einmal mehr, zu guter Stimmung braucht es keinen Edelschuppen, sondern eine gemütliche Hütte mit kühlem Bier, netten Leuten, also meistens unseren Gästen ;) und das Meer im Hintergrund.

El Callao

El Callao

Immer Freitags unter Sternenhimmel war auch die Holzkohle anzufeuern.
Zu totaler Zufriedenheit ist manchmal nur ein saftiges Steak und ein Tropical-Bier nötig.

Beach BBQ mit Fußpaar

Beach BBQ mit Fußpaar

Cool finde ich vom OTRO MODO Surfcamp, Beach Cleanings durchzuführen!
Mag einer sagen, Müll aufsammeln sei purer Aktionismus, der nur das Gewissen der Sammler beruhigt. Dem kann man schlagkräftige Argumente entgegenhalten.
Zuerst gibt es hier viele Tiere am Strand, die durch den Müll gefährdet sind, z.B. Seevögel und Schildkröten. Letztere sollen wieder verstärkt auf Fuerteventura angesiedelt werden. Dafür gibt es in Morro Jable auch Projekt, das die OTRO MODO SUFSCHOOL unterstützt. Zweitens geht es um den psychologischen Aspekt, Müll nicht als erledigt, sondern als Produkt zu sehen, für das der Mensch eine Verantwortung trägt.
Last but not least, ist es ein positives Signal der Besucher an die Einheimischen, dass sie nicht nur hier sind, um Wasser und Strom zu verbraten, sondern auch ihre Heimat bewahren möchten.
Ferner drängt sich bei vielleicht 20 Regentagen im Jahr und einer stetigen frischen Meeresbrise der Gedanke auf, dass Sonne und Wind neben Ziegenkäse und Strandfläche die größten Ressourcen hier sind.
Wenn ich den Windpark in Costa Calma passierte, um dort Gäste für den Surfunterricht abzuholen, fragte ich mich jedes Mal, warum die erneuerbaren Energien hier so wenig repräsentiert sind.
Spanien hat ein ähnliches Einspeise- und Vergütungssystem für Elektrizität aus Erneuerbaren Energien wie Deutschland, jedoch leiden die Kanaren an Finanzschwäche und Arbeitslosigkeit, so dass sich ein kleiner Privatmann kaum eine eigene Photovoltaikanlage leisten kann. Im direkten Gegensatz gibt es jetzt Bestrebungen, 60 km vor Lanzarote und Fuerteventura nach Öl zu bohren.
Sicherlich würde Öl kurzfristig Geld in die spanischen Kassen spülen, aber ob das langfristig zum Wohl ganz Spaniens wäre, wie die konservative Landesregierung behauptet, darf man bezweifeln. Sogar die Inselregierung ist dagegen, weil alle hier wissen, dass ein Öl-GAU, wie im Golf von Mexiko 2010, den Tourismus sofort und für lange Zeit lahm legen würde. In Deutschland gibt es ja zum Beispiel die Bürgerwindparks, wo große und kleine Investoren zusammenlegen und alle nachher am Gewinn beteiligt werden. Wenn der hiesige Stromversorger Red Eléctrica de España (REE) sein Projekt durchbekommt, eine große Freileitung über die Insel zu bauen und dadurch die nötige Kapazität für mehr Strom schafft, könnte das ja ein guter Anfang für solche Projekte sein.

Tja, da waren sie auch schon rum, die 5 Wochen.
Alle meine Erlebnisse würden hier auch den Rahmen sprengen.

Ich kann abschließend nur jedem empfehlen, die eigene Surfbegeisterung auf Fuerteventura zum Ausdruck zu bringen!! J

Der Kommentar zum Schluss vom Pottwal aus Jandia:

Das letzte Wort hat der Wal

Das letzte Wort hat der Wal

SUP - Stand Up Paddle Surfen in Frankfurt am Main

Donnerstag, 17. Mai 2012

Hallo Freunde,

nun ist es schon wieder eine Weile her, dass wir Euch hier an dieser Stelle mit Neuigkeiten aus der Welt des Surfens versorgt haben. Für diejenigen unter Euch, die schon unter Entzugserscheinungen auf Grund mangelnder Surfnews leiden, sei gesagt: Wir geloben Besserung.

Aus der internationalen Welt des Profisurfens gibt es einige Neuigkeiten. John John Florence gewinnt den Billabong Rio Pro. John John dominierte das Finale gegen Parkinson von Beginn an. Der Australier hatte an diesem Tag zu keinem Zeitpunkt eine passende Antwort auf Florences Manöver in den knapp 1 Meter hohen Wellen am Stadtstrand von Rio de Janeiro. Herzlichen Glückwunsch John John!

Auch im OTRO MODO Surfcamp gibt es News. Auf der Facebook Fanpage unseres Partners Blue Tomato könnt Ihr eine Woche im OTRO MODO Surfcamp auf Fuerteventura gewinnen. Klickt einfach auf http://www.facebook.com/Bluetomato!

Doch nun wie schon in der Überschrift angekündigt ein paar Neuigkeiten zum Stand Up Paddle Surfen.
board
Wahrscheinlich wissen viele von Euch bereits was Stand Up Paddle Surfen oder kurz SUP ist. Für alle die es noch nicht wissen. Das SUP‘en ist eine Wassersportart, bei der der Sportler aufrecht auf einem Surfbrett steht und mit einem Stechpaddel Vortrieb zur Fortbewegung erzeugt. Die Ursprünge des sportlichen SUP liegen weit zurück in der Geschichte der polynesischen Inselvölker. In der Moderne wurde es von den Beachboys auf Hawaii neu belebt.

sup-mainhattande-2

SUP ist Natur pur, SUP ist fantastisches Fitnesstraining (Kraft, Ausdauer, Koordination insbesondere Gleichgewichtsschulung), SUP ist ein hervorragender Familiensport, SUP ist ein faszinierender Wellenritt!
…und vor allem SUP geht überall wo Wasser ist. Es muss nicht immer der Atlantik sein, die Einsatzmöglichkeiten sind sehr flexibel und unabhängig von Wind und Wellen.

Markus Heinrich ist lizenzierter Personal Trainer, Sport Guru und Surf Junky. Neben dem Windsurfen und Wellenreiten widmet er sich seit geraumer Zeit dem Stand Up Paddle Surfen und hat sich mit dem Projekt http://www.sup-mainhattan.de/ eine Plattform geschaffen um seine Begeisterung für’s SUP mit anderen zu teilen.

“SUP ist eine rasant wachsende Sportart. Es ist für jedermann in seinen Grundzügen - unter fachlicher Anleitung - leicht zu erlernen.
Steht auf und nutzt die ungeahnten Möglichkeiten, die Euch das SUP zu bieten hat! Auf dass der Funke Flammen schlägt und die drei Buchstaben „SUP“ eine ebensolche Faszination auf Euch ausüben , wie auf mich. Wir sehen uns auf dem Wasser!”

Schaut doch mal vorbei bei http://www.sup-mainhattan.de/

Viele Grüße von Fuerteventura
Eure OTRO MODO’s

Wellenreiten und Beachcleaning März 2012

Mittwoch, 28. März 2012

Hallo liebe Surfgemeinde…

Der kanarische eher- Sommer- als- Winter, Winter liegt hinter uns und mit ihm viele schöne Tage im und am Wasser.
Seit unserem letzten Blogeintrag im Oktober 2011 haben sich einige Dinge ereignet, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Als da sind und mir zunächst einfallen:

Karneval 2012, Beachcleaning am 25.03.2012, Demo gegen den Bau von Ölplattformen vor dem Küsten Fuerteventuras und Lanzarotes am 24.03.2012, Wellenreitfreuden des kanarischen „Winters“ (s.o), unsere erste Spendenübergabe an die Hilfsorganisation zur Auswilderung von Meeresschildkröten auf Fuerteventura, etc.

Beginnen möchte ich heute mit Euch, unseren Surfcamp Gästen des zurückliegenden Winters. (weiterlesen…)

Feedback, Bewertung, Lob, Kritik OTRO MODO Surfschool Fuerteventura

Dienstag, 01. März 2011

Hallo Ihr Lieben,

heute möchten wir Euch einmal die Gelegenheit geben Euer Feedback, Bewertung, Lob und Kritik über uns - Eure OTRO MODO Surfschool und unser Team hier auf Fuerteventura - in unserem Blog loszuwerden.
Neben unserem monatlichen Rückblick, möchten wir diesen Blog von nun an mit noch mehr Leben füllen und hoffen dabei auf Eure rege Beteiligung in Form von kleinen Geschichten, Bewertungen, ehrlicher Kritik und fröhlichem Lob.
Wir möchten eine authentische Plattform zum Diskutieren, Austauschen, Fragen Hinterfragen und Wiedersehen schaffen und freuen uns über jeden Beitrag.
Wir beziehen gerne Stellung zu Euren Meinungen und Vorschlägen und sind froh über jede- auch- kritische Stellungnahme Eurerseits.

Gemeinsam mit Euch werden wir noch besser, dieser Blog lebendiger und das Abenteuer Surfen noch ein bisschen spannender.
Nun aber erstmal ein kleiner Rückblick:

Der erste Monat des neuen Jahres vorbei und wenn man ganz genau hinsieht werden die Tage auch schon wieder länger. Vorteil: Das Zeitfenster für’s Leben UND Surfen vergrößert sich. Das schöne am Winter auf Fuerteventura ist- man bemerkt ihn fast gar nicht. Nach dem ich selbst im Januar einen kleinen frostigen Abstecher in das Land der kalten Nasen gemacht habe und bei jedem Anruf um die Mittagszeit feststellen musste, dass auf meiner Wahlheimatinsel noch helllichter Tag gewesen ist, während ich bereits im Dämmermodus einem frühen Schlaf entgegenblickte, weiß ich es um so besser:
Ich möchte nicht mehr nördlicher leben, als unbedingt notwendig.

Der Januar auf Fuerteventura war sonnig und wellenreich wie immer. Regenfälle in den Nächten haben für mehr grün gesorgt, als eine „Wüsteninsel“ verkraften kann um ihrem Namen noch gerecht zu werden.
Die Pflanzensamen die sich den Sommermonaten in den kargen Böden versteckt haben erfreuen nun- aufgeweckt durch ein bisschen Wasser- Inselbewohner wie Besucher mit winkenden Blättern. Wir winken zurück.

Im Januar können wir außerdem auf fast durchgängig gut laufende Wellen an der Ostküste zurückblicken. Die wenigen Tage ohne Swell auf dieser Seite der Insel, haben uns feine Tage an der Westküste beschoren. Teilweise vollkommen Windstill, gab es die ein oder andere unvergessene Session in Boardshorts und Bikini ;)

Wenn man an solchen Tagen in das übrige Europa blickt, kann man schon mal etwas übermütig werden. Sylvester noch im warmen Wasser, dann hoch die Tassen und am nächsten Tag wieder Sonne satt und wunderbare Wellen. Oh Leben- kannst Du schön sein.

Wir möchten uns auch an dieser Stelle noch mal bei allen unseren Gästen des Jahres 2010 bedanken. Wir hatten eine tolle Saison mit Euch und freuen uns auf viele weitere Wellen, die wir noch mit Euch teilen dürfen. Hier und anderswo auf der Welt.

Für 2011 haben wir einiges geplant.
Über Ostern erwartet ein Euch ein YOGA Special mit der zertifizierten Yoga Lehrerin Nancy Sarraf, die bereits in Frankreich und Spanien Yoga speziell für Surfer gegeben hat.
Im Camp werden wir 2011 noch mehr zu bieten haben. Neben der schönsten Sache der Welt:
dem WELLENREITEN, gibt es auch in diesem Jahr wieder Spanischkurse mit Volker und YOGA mit Vicky.
Ausserdem werden wir Wunschkino und Theorieabende anbieten und Euch mit allerlei Angeboten aus der Reserve locken. Wellness, Sport und Spaß. So heißt unser Motto 2011. Aber auch die sozialen Projekte sollen noch weiter in den Vordergrund gerückt werden. Wir werden uns noch aktiver am Umweltschutz beteiligen und unterstützen ab 2011 mit Eurer Hilfe zwei lokale Projekte, die uns sehr am Herzen liegen.

Und weil das noch nicht genug ist, stellen wir von nun an auch unsere Kurse noch mehr in den Mittelpunkt der Meere. Jeder Schüler erhält auf Wunsch ein Sammelbehältnis, um seinen Müll und das ein oder andere Strandgut in unserer Trennungsstation im Büro zu entsorgen. In der Theorie lernt Ihr, was Ihr tun könnt, um das empfindliche Ökosystem Ozean zu erhalten und unsere wunderschönen Strände zu schützen.

Von jedem gebuchten Surfkurs unterstützt Ihr zudem das hiesige Clean Ocean Projekt und ein Projekt zur Erhaltung und Verbreitung der Meeresschildkröte auf Fuerteventura.

Wir sagen: “Protect your surf environment!” und werden in diesem Blog zusätzlich zu den monatlichen Rückblicken und Euren Feedbacks, eine neue Sparte mit News und Artikeln zum Thema Umweltschutz eröffnen. Dort erfahrt Ihr, wie es den Schildkröten ergangen ist, Termine zu gemeinsamen Beach Cleaning Aktionen, Wissenswertes zum Thema Naturschutz und selbstverständlich beantworten wir auch in dieser Sparte wieder alle Eure Fragen, freuen uns über noch mehr Vorschläge, Kritik, Lob und Ideen.

Da uns aber auch der Nachwuchs wichtig ist und vor Ort nicht alle Kinder finanziell so gut gestellt sind, dass sie die Möglichkeit haben, an Surfkursen teilnehmen zu können, möchten wir unsere Nachbarn im Ort unterstützen.

Ab 2011 gibt es das erste Mal Surfkurse für einheimische Kinder. Genauere Informationen zu unseren Aktionen und Zeitpunkten geben wir noch bekannt.

Aber nun zum wichtigsten Teil – OTRO MODO Lob, Kritik, Bewertung und Feedback. In diesem Thread möchten wir Euch- wie eingangs bereits erwähnt- die Gelegenheit geben…

Das Wichtigste in unseren Surfkursen seid Ihr, unsere Gäste. Aus diesem Grund möchten wir, dass sich jede/r Einzelne bei uns wohl fühlt. Da viele verschiedene Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen, Erwartungen und Wünschen zu uns kommen, ist es nicht immer einfach allen gerecht zu werden. Um schon während Eures Aufenthaltes auf jede/n von Euch optimal eingehen zu können, befragen wir unsere Gäste mit unsern Feedback Sheets regelmässig nach Ihren Kritikpunkten, nach Lob und Tadel.
In wöchentlichen Teammeetings arbeiten wir Eure Bewertung unseres Surfcamps auf und gehen auf Eure Wünsche ein.
Kritik ist für uns ein wichtiges Werkzeug und hilft uns dabei immer noch besser zu werden. Viele zufriedenen Gäste geben uns recht und unterstützen diese Methode.

Dabei legen wir selbstverständlich unser Hauptaugenmerk auf den Surfkurs.
Wellenreiten ist mehr als nur eine Sportart und wir möchten, dass Ihr ob 1 Tages Schnupperkurs oder mehrtägiges Surfguiding von unserer Begeisterung für das Wellenreiten angesteckt werdet und optimale Lernerfolge erzielt.
Spass und ein sicheres Gefühl im Wasser sind die Grundvoraussetzungen. Eure Feedbacks geben uns die Möglichkeit an unseren Schwachpunkten zu arbeiten, Euer Lob motiviert uns :)

Jede Kritik aus 2010 haben wir sorgfältig analysiert. Das Resultat Euer Ideen, Kritik, Lob und vielen sehr guten Vorschläge sind ständige Verbesserungen unseres Surfcamps, das seht Ihr zum Beispiel an unseren Plänen für 2011.
Wir freuen uns über Eure ehrliche Kritik und möchten uns auf diesem Wege nochmal ganz herzlich bei all denen bedanken, die uns in den letzten Monaten kritisiert, hinterfragt, getadelt, aber auch gelobt und sich bei uns bedankt haben.
Jedes einzelne Feedback hat uns unterstützt und aufgefordert aktiv zu werden. Viele gute Ideen aus Euren Anregungen könnten bis heute umgesetzt werden.
Wir sind jederzeit offen für ehrliche Kritik und konstruktive Feedbacks.

Und nun seid Ihr wieder an der Reihe:

Dieser Blog gehört auch Euch und Euren Worten.
Wie hat es Euch bei uns gefallen ? Was habt Ihr erlebt ? Was war nicht so gut ? Was war unvergleichlich ? Was war Euer lustigstes Erlebnis ? Eure beste Welle ? Was bedeutet Surfen für Euch ? Was können wir noch verbessern ? Was wäre eine gute Idee ?

Schreibt uns alles, was Euch zum Thema Wellenreiten, Surfcamp, Surfen, Umweltschutz, gemeinsame Aktivitäten, etc…einfällt.

Wir verlosen monatlich unter allen Feedback - Lob -, Kritik - und Geschichtenschreibern einen 3-tägigen
Surfkurs.

Am 25. jeden Monates geben wir die Gewinnerin/den Gewinner bekannt und es gibt wieder News von unserer Seite.

Bis dahin Aloha und mit grüner Hand gewunken

Tine & Christof, Nils und Rick

OTRO MODO Surfschool Surfcamp Fuerteventura Team Sommer 2011

OTRO MODO Surfschool Surfcamp Fuerteventura Team Sommer 2011

November/Dezember 2010 Wellenreiten und Besinnliches zum Jahresende

Dienstag, 21. Dezember 2010

Hallo liebe Surfgemeinde,

das Jahr 2010 geht unaufhaltsam dem Ende zu und ich kann der Versuchung nicht widerstehen zu einem kleinen Rückblick auszuholen.
Das OTRO MODO Jahr war bunt, fröhlich, voller Wellenwundertüten und glücklicher Gesichter.
Was im Januar und Februar mit unserem holländischen Surflehrer Jan und Fabi unserem ersten Praktikanten begann, war für viele der Auftakt in ein- Achtung Pathos- anderes Leben. (weiterlesen…)

September/Oktober 2010 Wellenreiten in den zweiten Sommer von Fuerteventura

Dienstag, 26. Oktober 2010

Hallo liebe Surfbegeisterte,
endlich wieder Herbst, endlich wieder Winter.

Von wem- frage ich Euch- kann dieser Satz mit mehr Euphorie vorgetragen werden, als von den surfenden Inselbesuchern Fuerteventura’s ?
Na von uns- denen- die immer hier sind ;)

Nach einem schönen Sommer folgt auf Fuerteventura bekanntlich der noch viel schönere Herbst.
Während ganz Deutschland die Mantelkragen hochschlägt und in orgiastischen Stiefelkäufen einem rutschigen ersten Bodenfrost entgegenschlittert, sorgen die Tiefausläufer über dem Atlantik für satte Swells und schöne Wellen auf den Kanaren. (weiterlesen…)

Juli/August 2010 Wellenreiten und Party auf Fuerteventura

Dienstag, 17. August 2010

Hallo ihr Lieben,

mittendrin, statt nur dabei :)

Worldcup Party Fuerteventura 2010

Worldcup Party Fuerteventura 2010

Alles ist in diesen Tagen “maximal”: die Sonne, das Grinsen auf den Gesichtern, die Temperaturen, der Spaß im Wasser.
In unserem 2010 Team begrüßen wir mit etwas Verspätung: Vassilis und Ernst, sowie Matt und natürlich Peter, der auch in diesem Jahr wieder mit dabei ist.
(weiterlesen…)


OTRO MODO Surfcamp