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Mit ‘Wellenreiten auf Fuerteventura’ getaggte Artikel

Billabong Junior Team Training in Spanien

Freitag, 28. Juni 2013

Aloha Ihr Lieben,

hier wieder eine kleine Neuigkeit von unserem Partner Billabong.

Ein paar der besten Nachwuchssurfer Europas verbrachten kürzlich- im Rahmen des Billabong Junior Development Programms- eine Woche in Spanien.
Dort sollten die 10-12 Jährigen Surfer unter der Leitung von Richard Marsh, Leiter des Internationalen Development Programms bei Billabong, ihre Fähigkeiten weiter ausbauen und so viel Zeit wie möglich in den Wellen verbringen.

Trotz des eher mäßigen Wetters wurde jeden Tag gesurft und trainiert, aber auch abseits des Wassers wurde den Kids einiges geboten.

So nahm sich Hodei Collazo zwei Tage Zeit um mit den Jungs seine Erfahrungen als langjähriger Pro-Surfer zu teilen.

Das Junior Development Programm, das zukünftige Generation an Surfern auf ihrem Weg begleiten soll, besteht neben den Mini Groms (10-14 Jahre) aus der Pro Junior Tour (unter 20) und dem Next Gen Programm (20-22).
Zum Programm der Mini Groms gehören unter anderem weitere Camps in ganz Europa sowie wöchentliches Surf-Training, Videoanalysen und Ernährungspläne.

Wir finden das super und sind gespannt auf den kommenden Nachwuchs :)

Windige Tage im Surfcamp auf Fuerteventura

Mittwoch, 12. Juni 2013

Freunde der Sonne,
die Tage und Wochen verstreichen im Land des endlosen Sommer wie Sekunden. Dennoch lassen wir es uns nicht nehmen Euch von diesen „Sekunden“ des Lebens auf einer kleinen, wunderschönen Insel zu berichten.

Heute möchte ich Euch etwas Wetterkunde näher bringen und euch den großen Vorteil des OTRO MODO Surfcamps, das sich im Süden der Insel befindet, erklären. 
Manch einer möge ja behaupten, dass es in den vergangenen Wochen Wellen-technisch recht mager gewesen sei… Als Fischkopf und gebürtiger Bremer könnte ich Euch jetzt viel über die raue Nord-, und Ostsee erzählen. Nur so viel; Während meines Studiums in Kiel an der Ostsee gab es für uns NUR Windswell-Wellen zu surfen! (weiterlesen…)

Unser Surfcamp Sommer Team

Dienstag, 21. Mai 2013

Hallo,
heute möchten wir Euch an dieser Stelle mal unser neues Sommerteam 2013 vorstellen, das definitiv so gut wie ein “Schweizer Uhrwerk” funktioniert! 
Es ist jung, dynamisch, bunt aber vor allem hoch motiviert und hungrig! 
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Kurze Tage im April im Surfcamp auf Fuerteventura

Freitag, 26. April 2013

Gutenabendallerseits… Nun ist schon wieder ein Monat vergangen seit wir Euch das letzte Mal mit Neuigkeiten aus der Wüstenwelt im Atlantik versorgt haben.
Was soll ich sagen? Ihr habt nichts verpasst? Ja an einem Ort wie diesem, wo man das ganze Jahr eigentlich immer die selbe kurze Hose tragen kann, vergehen die Tage oft sehr schnell. In der Rückschau betrachtet, ist der letzte Monat nur wieder ein weiterer sonniger Moment, der an uns vorbei gezogen ist. So spricht der Insulaner…
Muss es nicht Robinson Crusoe auf seiner einsamen Insel ähnlich gegangen sein? Gefangen im Paradies schnitzt man jeden Tag ein Kerbe in einen Baum. Der Außenstehende vermutet völlig zu Recht, Robinson tut dies, um die Tage zu zählen, seit denen er auf seine Rettung wartet.
Ich als Inselbewohner habe eine andere Theorie: Wenn man ausgeglichen und glücklich ist, verstreicht die Zeit mit Leichtigkeit dahin und um sich wenigstens einen kleinen Überblick zu verschaffen, ob in der Heimat gerade Sommer oder Winter ist, schnitzt man (natürlich mit einem zufriedenen Lächeln) jeden Tag eine weitere Kerbe vorsichtig in seinen Lieblingsbaum.
Ihr glaubt mir nicht? Nun ja, Robinson selbst beweist diese These. Wie der aufmerksame Leser weiß, kehrt Robinson nach geglückter Rettung am Ende doch wieder auf seine Insel zurück. Ist dem noch etwas hinzu zu fügen? Wir denken: Nein :)

Fazit aus der Geschichte: Hat man immer gutes Wetter und keine Sorgen vergeht die Zeit im Fluge. Nicht umsonst legen viele Leute im Urlaub Uhr und Mobiltelefon ab, um dieses Gefühl zu beschleunigen.
Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, ist es die eingangs erwähnte Beobachtung, dass der letzte Monat wieder wie im Flug vergangen ist, etwas grundsätzlich positives. So zeigt sich doch, dass man zum Leben nicht viel mehr als Sommer, Sonne, Strand und ein paar gute Wellen braucht. Gelobt sei was frei macht!

Robinson beim Blick auf ein einsames Line Up

Robinson beim Blick auf ein einsames Line Up

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Ostereiersuche im Surfcamp

Montag, 01. April 2013

Endless Winter? Nicht mit uns! Was ist da los in Deutschland? Ich erinnere mich an Ostern in kurzen Hosen… Aber nicht an Ostern in Snowboardhosen.

Wie macht so ein Osterhase das? Lässt er sich ein Winterfell wachsen? Vielleicht versteckt er in Zukunft die Ostereier im Herbst, damit man sie dann leichter findet, wenn Mitte April der Schnee schmilzt. In Zeiten des Klimawandels brechen auch für Osterhasen schwierige Zeiten an. Vielleicht tragen sich auch einige Osterhasen schon mit dem Gedanken ins südliche Europa auszuwandern. Verdenken könnte es ihnen keiner.

Hier auf Fuerteventura haben wir das Osterfest in gewohnt sommerlichen Temperaturen verbracht. Ohne Euch zu sehr neidisch machen zu wollen, kann ich kurz sagen, dass auf Fuerteventura Ostern nicht nur in kurzen Hosen sondern auch in Flip Flops gefeiert wird. Das sind auch für Osterhasen wesentlich komfortablere Arbeitsbedingungen.

Entgegen aller Osterbräuche mussten wir wenig suchen, denn es gab große Wellen an der Westküste (…für dicke Eier = Entschuldigung das Wortspiel musste einfach sein…) und kleine saubere Wellen an der Ostküste, ein Osterfeuer unterm Sternenhimmel und natürlich viele nette Gäste und entspannte Stimmung.

Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei unserem Team: Jasper, Pascal, Kathi, Sonny, Tine, Mike, Ilonka, Mikael und Alex die wirklich einen super Job machen und von denen ich sagen kann, dass das es wirklich richtig Spaß macht mit ihnen zusammen zu arbeiten. Obwohl einige von den Jungs und Mädels nun das Meeresrauschen wieder gegen Schneematsch eintauschen hoffen wir, das wir sie bald wieder hier auf Fuerteventura im Team haben werden. (weiterlesen…)

Surfcamp News - Der September auf Fuerteventura

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Von Surfnovize Bruder Georgius aus dem Orden der OTROMODOianer

Verließ ich im Frühling mit Beginn der schönen Jahreszeit Berlin in Richtung Fuerteventura, so kehre ich jetzt nach meinem zweiten Arbeitsaufenthalt mit Beginn des “kuschligen” Herbstes wieder. (fängt fast genauso an wir der Name der Rose :)) Draußen vor meinem Fenster ist das fünfhundert Meter entfernte Nachbarhochhaus gerade in einer Apokalypseartigen Regenfront verschwunden. Schon komisch, dieser Kontrast zu vor ein paar Tagen.

Jedem Besucher fällt sofort die karge Landschaft auf und es folgt automatisch die Frage: “Regnet es hier nie?”
Da die Anzahl der Regentage übers Jahr verteilt einstellig ist, kann die Antwort getrost lauten: “Nein, so gut wie nie.” Ok, mal abgesehen von teurem Trinkwasser und eintönigem Landschaftsdesign hat das auch Vorteile. Man kann z.B. in der Bar immer draußen sitzen und die Wäsche ist innerhalb von Stunden trocken. Doch diesmal bestätigte die absolute Ausnahme die Regel: Im El Callao dachten wir erst, jemand würde sein Wischwasser vom Balkon feudeln und blickten ungläubig nach oben. In der gleichen Nacht vergaß ich dann auch meine Wäsche von der Terasse herein zu nehmen, die nach deutscher Manier am nächsten Morgen noch schön feucht war. Den ganzen folgenden Tag über konnte man in Morro Jable ein bizarres Naturschauspiel betrachten, bei dem über dem südlichen Meer die Sonne strahlte, wobei gleichzeitig in den nördlichen Bergen eine graue Wolkenwand stockte und die Surfschule selber in einem sepiafarbenden Zwielicht hing. Womit ich und wahrscheinlich noch einige andere Fuerteventuraraner an diesem Tag Bekanntschaft machten, war das Phänomen “Aquaplaning”, das mich hinter dem Kreisverkehr in Costa Calma noch 10 cm näher an die Ausfahrt rutschen ließ. Am nächsten Tag schien dann zur Abwechslung wieder mal die Sonne. (weiterlesen…)

Wellenreiten im Herbst im Surfcamp auf Fuerteventura

Dienstag, 04. September 2012

Hallo Surfer, Sonnenanbeter, Urlauber, Aussteiger, Lebenskünstler, Wassermänner und Strandbewohner,

hier mal wieder ein längeres Lebenszeichen von dem sandigen Fleck Erde vor der afrikanischen Küste. Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber ich kann Euch sagen, hier ist es sehr sehr heiß. Man möchte das Wasser eigentlich nur noch kurz zum Essen und schlafen verlassen. Glücklich wer diese warmen Tage am Strand verbringen kann, so wie wir :) …Glücklicher noch wer diese Tage mit vielen netten Menschen verleben kann. Getreu dem Motto: Last uns zusammen schwitzen, surfen und Spaß haben.

Nun ist der August vorbei und man kann rückblickend sagen: Es war ein sehr schöner Sommer. Vielleicht der schönste und beste von allen Sommern bis jetzt. Nette Menschen, gute Wellen, entspannte Stimmung und natürlich die eine oder andere Party in kurzen Hosen unterm Sternenhimmel. Also Zeit dafür sich ein mal bei allen Beteiligten unseres Surfcamp Teams zu bedanken: Danke Fabian, Danke Oscar, Danke Christian, Danke Bernardo, Danke Jasper, Danke Thjis, Danke Tine für die viele gute Laune, die professionelle Arbeit, die Geduld und die schöne Zeit mit Euch.

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Tejita Surfschmuck - kleine Schmuckwerkstatt im Süden von Teneriffa

Samstag, 01. September 2012

Hallo Surfgemeinde,

hier mal wieder ein kleines Lebenszeichen von den Inseln mitten im Atlantik auf denen es nicht nur im Sommer wärmer ist als in Deutschland sonder auch im Winter immer Sommer bleibt. Damit ist alles zum aktuellen Tagesgeschehen hier im Surfcamp auf Fuerteventura gesagt: Es ist sehr warm, die Wellen sind super, wir haben nette Gäste :)

Also gleich zum eigentlichen Grund dieses Artikels. Diesmal kommen die Neuigkeiten von unserer Nachbarinsel Teneriffa. Dort hat der deutsche Auswanderer und Surfer Andre Sicking, eine kleines aber feines Surfschmuck Label gegründet: www.tejita-surfschmuck.de.

tejita-surfschmuck-4Lassen wir Andre kurz selbst zu Wort kommen: “Als absoluter Surffreak und Perfektioniest bin ich  ständig auf der Suche nach dem idealen Surferschmuck. Echt, authentisch und bezahlbar sollte er sein. Für die Fertigung meiner Accessoires habe ich mir einiges bei Surfbrettbauern abgeschaut. Nach fast zwei Jahren Ausprobieren und Modifizieren bin ich nun endlich soweit unseren Surfschmuck zu präsentieren! Tejita Surfschmuck - handgefertigte Lederarmbänder, Surfketten, uvm.”

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Wir hatten vorab die Gelegenheit einige der Stück anzuschauen und sind von der Verarbeitung, Qualität und Design mehr als begeistert.

Andre.” Jedes Stück ist ein Unikat und wird aus natürlichen Materialen hergestellt. Wir kombinieren hochwertige Materialien wie zum Beispiel Edelholz und Carbon mit echten Muscheln, Seesternen, Haifischzähnen. In Handarbeit versiegeln wir unseren Surfschmuck mit Epoxidharz. Heraus kommt ein individuelles, echtes Stück Natur für die Ewigkeit.”

tejita-surfschmuck-5

Wir können bestätigen jedes der Surfschmuckstücke ist hadgeschliffen, kratzfest, seewasserbeständig und sieht einfach klasse aus. Getreu Andres Motto: “Created by Nature!”

tejita-surfschmuck-1

Wer mehr über Tejita Surfschmuck erfahren möchte, sollte Andres Website besuchen: www.tejita-surfschmuck.de!

Damit ich Ihr Euch selbst von der Qualität des Schmucks überzeugen könnt, verlosen wir unter den ersten 10 Likes dieses Beitrages eins von Andres Schmuckstücken, das Ihr Euch natürlich selbst auf seiner Website aussuchen könnt.

Viele Grüße von Fuerteventura

Euer OTRO MODO Surfcamp Team

Wellenreiten im Surfcamp auf Fuerteventura - Heiße Tage im August

Montag, 06. August 2012

Hallo Surfer,

hier mal wieder ein kurzer Wochenbericht über das Leben auf einer Insel wo immer die Sonne scheint :)

Nach vielem Stocken und einigen Startschwierigkeiten hat der Sommer ja nun auch Deutschland erreicht - mehr oder weniger… Hier auf Fuerteventura ist die Freude über sonnige und warme Tage nach einer Weile nicht mehr so euphorisch wie in Deutschland (wo es ja oft mehr als ein halbes Jahr lang Schal- und Mützenwetter ist). Schon schade, denn was gibt es schöneres als von Sonnenstrahlen im Gesicht geweckt zu werden, kurze Hosen und Flip Flop zu tragen und Abends mit Freunden im Park oder an einem See zu sitzen. Gäbe es dann noch ein Meer mit so schönen Wellen wie hier im Atlantik, dann möchte man die Palmen schon fast wieder gegen einen Kiefern oder Eichenwald eintauschen…

Da es die Wellen aber nun mal nur hier im Atlantik gibt und eine Bommelmütze auf Fuerteventura selbst im Januar als modisches Asseccoire nur belächelt wird, sind wir doch nach wie vor sehr glücklich auf unserer kleinen gelben Insel mit dem großen blauen Meer.

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Berliner Stadtgöre als Praktikant auf Fuerteventura

Samstag, 30. Juni 2012

…Ein Tatsachenbericht

Heute schreibt für Euch unser Praktikant Georg, der unser Team im Mai und Juni 2012 bereichert hat :
Vielen Dank, lieber Georg für Deine tolle und engagierte Arbeit und diesen sehr gelungenen Report.

Der Frühling in Berlin tritt in seine Hochphase ein.
Sich lautstark paarende Vögel, lustiger Pollenflug, wie Allergiker sich ihn in ihren schlimmsten Alpträumen ausmalen und Städter mit Flipflops unter den blassen Beinen bestimmen das Bild.
Auf dem ersten Mai treffen sich Polizei und “Party-Demonstranten” zu Haschen- und Wasserspielen und noch der kleinste Balkon ist groß genug zum Grillen und Bierchen trinken. Mit diesen Heimatimpressionen bestieg ich den Ferienflieger nach Fuerteventura, um dort für fünf Wochen im OTRO MODO Surfcamp zu arbeiten.

Der Weg vom Flughafen nach “Morrrro Chable” war mir schon von einem früheren Aufenthalt bekannt.
Jedoch wirkt die karge Landschaft auf mich beim Durchqueren noch immer fast surreal, verstärkt durch das Reiseführerwissen, dass hier vor ca. 500 Jahren die Kornkammer der Kanaren gewesen sein soll.
Als wir dann am Eingang nach Jandia am Sol Jandia Mar vorbeifuhren, war das sich aufbauende Strandpanaroma von Jandia eine echte Augenweide.
Schwenkte man den Blick während der Weiterfahrt dann nach rechts, sind es die im Hinterland aneinandergrenzenden Hotels weniger.
Umso gemütlicher Morro Jable, das noch ein natürlich gewachsener Ort ist.
Die Surfschule schließlich ist ein uriger und mit Liebe sowie handwerklichem Können gestalteter Laden in einer der Gässchen, die in der weiten Perspektive den Blick auf das Meer frei geben.
Die Surfschulautos stehen im gleichberechtigten Wettbewerb mit den Anwohnern um die Parkplätze, so dass es jeden Tag nach den Kursen spannend wurde, von wo die Bretter und Anzüge jetzt abgeladen werden sollten.
Meinem Praktikantenkollegen Fabian (der mit der Bratwurst im Mund, sorry Fabi, ich hatte leider kein vorteilhafteres Bild von dir) und mir war in der Surfschule unter anderem die Aufgabe zugeteilt, die Kurse zu planen.
Dabei gibt es schon einiges zu berücksichtigen, wie z.B. die tägliche Verschiebung der Gezeiten und den Könnensstand des einzelnen Surfschülers. Wer dann wann von wo abgeholt werden würde, war ebenfalls Gegenstand der täglichen Logistikaufgabe. Anbei haben wir unter anderem noch T-Shirts, Ketten, Gürtel und Bommelmützen verkauft, für jeden Fuerteventurabesucher ein unverzichtbares Accessoire!

Fabian & die Wurst

Fabian & die Wurst

Wir Bommelboys

Wir Bommelboys

Wenn man dann noch selber mit konnte, war es schon ein schönes Gefühl, alle beisammen zu haben und am Strand gemeinschaftlich die Bretter runter zu tragen.
Dabei wird einem klar: Es geht nicht nur darum, dass man mit einem Brett auf dem Meer rumrutscht, sondern es ist das Gesamterlebnis:
Erst das Eintauchen in die wilde Landschaft auf dem Weg zum Strand, dann das Erreichen des Ozeans, wo einem das Wellengeräusch entgegenbrandet, die gemeinsame Vorbereitung und schließlich der erste Kontakt mit dem Wasser.
Es ist, als würde man auf diesem Weg Stück für Stück den bisherigen Alltag hinter sich lassen.

Alles geht seinen Wellengang

Alles geht seinen Wellengang

Alltag Ahoi

Alltag Ahoi

Den Ozean habe ich als launisch erlebt: Mal war er gut gelaunt, mal war er aufbrausend, mal faul.
In jedem Fall waren alle froh, überhaupt im Wasser zu sein.
Wenn ich es schaffte, auch nur eine Welle zu stehen, dann war der Aufwand des Paddelns und manchmal Wasserschlucken’s J sofort gerechtfertigt! Den eigenen Inselalltag um viele bunte Facetten bereichern tun natürlich die Gäste. Die kommen aus allen Ecken Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, Niederlande, und und und… Jeder hat so seine Masche und seinen Humor, langweilig wird’s in jedem Fall nicht.
An einem Tag zum Beispiel verbanden sich moderner Surftrend mit bayrischer Tradition von Gamshut, Lederhosen und Schuhplattler.

stramme Wadln

stramme Wadln

Schuhgeplattl

Schuhgeplattl

Schön war auch, dass es sich altersmäßig ziemlich durchmischt hatte.
Natürlich waren es im Durchschnitt schon die Leute meiner Generation, aber auch die Älteren und die ganz Jungen wollten unbedingt Surfen bei uns lernen.
Es war schon sehr lustig, den Faxenclown für die Kids am Strand zu machen, fern jeglicher Büroarbeit.
Dabei hat übrigens jeder Strand seinen ganz eigenen Flair.
Zum Beispiel gibt’s am Playa de Garcey neben den bizarren Felsformationen links und rechts ein Schiffswrack, dass bei Ebbe teilweise sichtbar wird.
In den Felsen leben kleine Atlashörnchen, die sehr zutraulich sind.
Auf dem einen Bild frisst mopst mir eines gerade ein Stück Brot aus den Hand.
Auf dem anderen Bild sieht man, wie es das in meinem Schatten verputzt.

A-Hörnchen

A-Hörnchen

A- Hörnchen & Ich

A- Hörnchen & Ich

Ein kleiner, aber zum Glück nur einmalig auftretender Wehrmutstropfen waren die kleinen schlabbrigen Quälgeister im Wasser, die meinten, mit uns “Du bist’s”-Anschlag spielen zu müssen.
Als Abschluss zu den Strandimpressionen kann ich hier mal eine kleine Rätselfrage stellen: Zeigt der Bergweg nach Cofete mit der weiten Landschaft im Hintergrund die Ost- oder Westküste?
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Cofete

Cofete

Abends kehrten wir, die Surflehrer, wie Praktikanten und unsere Gäste dann ins El Callao zu solider Livemusik ein.
Dabei zeigte sich einmal mehr, zu guter Stimmung braucht es keinen Edelschuppen, sondern eine gemütliche Hütte mit kühlem Bier, netten Leuten, also meistens unseren Gästen ;) und das Meer im Hintergrund.

El Callao

El Callao

Immer Freitags unter Sternenhimmel war auch die Holzkohle anzufeuern.
Zu totaler Zufriedenheit ist manchmal nur ein saftiges Steak und ein Tropical-Bier nötig.

Beach BBQ mit Fußpaar

Beach BBQ mit Fußpaar

Cool finde ich vom OTRO MODO Surfcamp, Beach Cleanings durchzuführen!
Mag einer sagen, Müll aufsammeln sei purer Aktionismus, der nur das Gewissen der Sammler beruhigt. Dem kann man schlagkräftige Argumente entgegenhalten.
Zuerst gibt es hier viele Tiere am Strand, die durch den Müll gefährdet sind, z.B. Seevögel und Schildkröten. Letztere sollen wieder verstärkt auf Fuerteventura angesiedelt werden. Dafür gibt es in Morro Jable auch Projekt, das die OTRO MODO SUFSCHOOL unterstützt. Zweitens geht es um den psychologischen Aspekt, Müll nicht als erledigt, sondern als Produkt zu sehen, für das der Mensch eine Verantwortung trägt.
Last but not least, ist es ein positives Signal der Besucher an die Einheimischen, dass sie nicht nur hier sind, um Wasser und Strom zu verbraten, sondern auch ihre Heimat bewahren möchten.
Ferner drängt sich bei vielleicht 20 Regentagen im Jahr und einer stetigen frischen Meeresbrise der Gedanke auf, dass Sonne und Wind neben Ziegenkäse und Strandfläche die größten Ressourcen hier sind.
Wenn ich den Windpark in Costa Calma passierte, um dort Gäste für den Surfunterricht abzuholen, fragte ich mich jedes Mal, warum die erneuerbaren Energien hier so wenig repräsentiert sind.
Spanien hat ein ähnliches Einspeise- und Vergütungssystem für Elektrizität aus Erneuerbaren Energien wie Deutschland, jedoch leiden die Kanaren an Finanzschwäche und Arbeitslosigkeit, so dass sich ein kleiner Privatmann kaum eine eigene Photovoltaikanlage leisten kann. Im direkten Gegensatz gibt es jetzt Bestrebungen, 60 km vor Lanzarote und Fuerteventura nach Öl zu bohren.
Sicherlich würde Öl kurzfristig Geld in die spanischen Kassen spülen, aber ob das langfristig zum Wohl ganz Spaniens wäre, wie die konservative Landesregierung behauptet, darf man bezweifeln. Sogar die Inselregierung ist dagegen, weil alle hier wissen, dass ein Öl-GAU, wie im Golf von Mexiko 2010, den Tourismus sofort und für lange Zeit lahm legen würde. In Deutschland gibt es ja zum Beispiel die Bürgerwindparks, wo große und kleine Investoren zusammenlegen und alle nachher am Gewinn beteiligt werden. Wenn der hiesige Stromversorger Red Eléctrica de España (REE) sein Projekt durchbekommt, eine große Freileitung über die Insel zu bauen und dadurch die nötige Kapazität für mehr Strom schafft, könnte das ja ein guter Anfang für solche Projekte sein.

Tja, da waren sie auch schon rum, die 5 Wochen.
Alle meine Erlebnisse würden hier auch den Rahmen sprengen.

Ich kann abschließend nur jedem empfehlen, die eigene Surfbegeisterung auf Fuerteventura zum Ausdruck zu bringen!! J

Der Kommentar zum Schluss vom Pottwal aus Jandia:

Das letzte Wort hat der Wal

Das letzte Wort hat der Wal


OTRO MODO Surfcamp