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Mit ‘Winter’ getaggte Artikel

Wir glauben an den Weihnachtsmann!

Donnerstag, 20. September 2012

Hallo OTRO MODO’s,

seit unserem letztem Blog Bericht sind wir und Fuerteventura wieder zwei Wochen älter geworden und viele Wellen haben die Strände der Insel verschönert. Was haben wir in den letzten beiden Wochen gelernt? Nun ja, eben das was man in zwei Wochen auf einer Insel mit Sommer und Wellen lernen kann. Wir haben unsere Kenntnisse darin vertieft das Leben zu genießen, wir sind noch sicherer darin geworden in den Tag hinein zu leben und auf den Takt von Wellen und Gezeiten zu hören.

Sind das nicht Eigenschaften, die in jedes Motivationsschreiben für eine Bewerbung gehören? Das kommt wahrscheinlich auf den Blickwinkel des Betrachters an sagt Ihr und habt damit natürlich recht. Hier auf Fuerteventura ticken die Uhren eben noch ein bisschen anders und während man lernt sich an der Natur zu orientieren, verlernt man ein wenig wer der so genannte “Ernst des Lebens” eigentlich war.

Ich kann mich an diesen Ernst, nennen wir ihn ruhig beim Vornamen, noch sehr gut erinnern. Er begegnete mir das erste Mal im Alter von 7 Jahren. Mein Vater wies mich bei der Einschulung darauf hin, dass dieser Ernst des Lebens nun beginnen würde. Etwas irritiert, denn mein Kindergartenfreund hieß ebenfalls Ernst, begriff ich den nächsten Jahren recht gut, dass erstens dieser Ernst nichts mit meinem Freund aus alten Sandkistentagen gemeinsam hatte und zweitens, dass der Ernst des Lebens genauso wie ich jedes Jahr wuchs.

Ich denke, dass jeder hier ihn schon kennen gelernt hat, man kann also beim “Ernst des Lebens” ruhig von einem gemeinsamen Bekannten sprechen. Jemandem den man dann kennenlernt, wenn man das erste mal an der Existenz des Weihnachtsmannes zu zweifeln beginnt.

Also rufe ich hier in diesem Blog öffentlich zur Revolution auf! Leugnet in Zukunft die Bekanntschaft zu diesem Ernst, streicht ihn aus Euren Gedächtnissen, löscht ihn aus Euren Telefonbüchern. Der Verlust wird nicht schwierig zu verwinden sein, denn was hat Euch der Ernst des Lebens bis jetzt gebracht, außer schlaflosen Nächsten, frühem Aufstehen, sachlichen Gesprächen unbequemen Nadelstreifen Anzügen, trockenen Handschlägen, bitterem Cafe, einsamen Dienstreisen und einer Lesebrille wegen zu viel Computerarbeit?

Der gute alte Weihnachtsmann drohte zwar bösen Kindern mit der Rute, aber mal ehrlich ich kenne nur Kinder die von ihm beschenkt worden sind. Wer kann sich auch den gütig lächelnden Weihnachtsmann als brutalen Schläger vorstellen, ich jedenfalls nicht. Das passt auch nicht in das Berufsbild von jemanden der eigentlich das gesamte Jahr damit beschäftigt ist Geschenke herzustellen und Wünsche für neue Geschenke entgegen zu nehmen. Der Weihnachtsmann ist vielmehr ein Logistik Genie und nur Leute, die den Ernst des Lebens kennen, unterstellen dem Weihnachtsmann, dass dieser seine Probleme nicht verbal lösen kann.

Also lieber Weihnachtsmann, ich entschuldige mich für meine gleichaltrigen Freunde, die sich von Dir beschenken lassen und doch so tun als ob sie Dich nicht kennen. Ich finde das unfair. Auch wenn es noch ein Weile hin ist, bis wir uns wieder sehen und auch wenn es sein kann, dass Du dieses Jahr so beschäftigt bist, das Du nicht persönlich nach Fuerteventura kommen kannst, wollte ich Dir auf diesem Weg einmal danke sagen.

Danke für die guten Wellen, die wir hatten und vor allem Danke für die vielen guten Wellen, die noch kommen werden. Danke für die vielen netten Menschen, die uns hier besuchen kommen, danke für den Strand, die Fische, die sonnigen Vormittage und die langen Abende.

Ich kann mit Stolz sagen: Ich glaube an Dich!

Wer hat den Mut und schließt sich mir an? Einige von Euch haben es bereits getan, wenn auch unbewusst. Alle die uns hier in den letzten Wochen und Monaten auf Fuerteventura besucht oder mit uns gelebt haben, verleugnen doch unseren unbequemen Bekannten Ernst schon.

Also mein lieber Ernst, wenn auch bis jetzt nur im Urlaub und in konspirativen Kreisen von Wellen- und Strandfanatikern auf Fuerteventura, Dein Einfluss schwindet. Deshalb lass uns zeitweilig einen Waffenstillstand schließen. Lass die Menschen in den Urlaub fahren, bring sie noch bis zum Flughafen, erinnere sie noch einmal daran ihre Herde und Bügeleisen zu hause abzuschalten, aber dann lass sie ziehen und ihr Schicksal bis zu ihrer Rückkehr in ihre eigenen Hände legen. (weiterlesen…)

Billabong wartet auf Monsterwellen vor der Küste Irlands

Mittwoch, 16. November 2011

Hallo Ihr Lieben,

hier wieder News von unserem Partner Billabong:

Billabong Europe wartet auf Mosterwellen vor der irischen Westküste, um die zweite Runde der im letzten Winter gestarteten Tow-In Surf Session zu starten.
In Kooperation mit dem Irish Surf Rescue Club (ISRC) warten die Surfer und Veranstalter ab sofort bis zum 01. März 2012 auf die besten Bedingungen, um den Contest vor der Küste von Mullaghmore abzuhalten.

Für dieses außergewöhnliche Eventformat werden die Teilnehmer eingeladen und die Wellen müssen mindestens 20 Fuss (ca. 6,5 Meter) erreichen.

Die Tow-In Surf Session feierte ihre Premiere an gleicher Stelle im Februar diesen Jahres.
Bei Wellen bis zu 25 Fuss (ca. 7-8 Meter) am 13. Februar 2011 in Mullaghmore konnte sich der Franzose Benjamin Sanchis zusammen mit seinem Tow-In Partner und Landsmann Eric Rebière den Titel sichern.

Sanchis, der 2011 mit den Billabong XXL Awards auch den Surf-Oscar für die größte gesurfte Welle des Jahres gewinnen konnte, wird seinen Titel diesen Winter in Irland verteidigen.
Neben dem Franzosen wird das Teilnehmerfeld durch eine exklusive Auswahl an europäischen und internationalen Big Wave Spezialisten komplettiert.

Das Europa ein guter Platz für große Wellen sein kann, hat vergangene Woche der Amerikaner Garret McNamara mit seinem Ritt auf einer vermeintlich 27 Meter hohen Wellen vor der Westküste Portugals bewiesen.
“Der Nordatlantik ist im Winter einer der aktivsten Ozeane, wenn es um Wellen dieser Größenordnung geht”, sagt Ben Freestone vom Surfvorhersagedienst magigseaweed.com.
“Irland ist perfekt positioniert und kriegt damit die Ausläufer der meisten Atlantikstürme ab.
Wir haben die Region über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren beobachtet und man kann festhalten, dass im Durchschnitt sechmal in einer Wintersaison Wellen von mehr als 20 Fuss Mullaghmore erreichen. Selbstverständlich kann man das nie garantiert vorhersagen, aber die Vorzeichen für einen großartigen Event stehen sehr gut.”

Den passenden Webclip gibt es hier: http://www.billabong.com/eu/bbtv-vid/1370/billabong-adventure-division—ireland-mullaghmore

Aloha aus der Sonne


OTRO MODO Surfcamp